Sturmtief "Sabine" fegt über Deutschland - scinexx.de
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Sturmtief „Sabine“ fegt über Deutschland

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Seit gestern hält Sturmtief „Sabine“ Deutschland in Atem. Von Norden kommend fegte das Atlantiktief  mit Böen von bis zu 130 Stundenkilometern über die Bundesrepublik hinweg – in Höhenlagen wie dem Feldberg im Schwarzwald wurden teils sogar noch heftigere Orkanböen von über 170 Stundenkilometern gemessen. Vielerorts kam es durch „Sabine“ zu Schäden durch umstürzende Bäume und herabfallende Dachziegel. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Der Sturm führte am Sonntag zur Absage zahlreicher Großveranstaltungen – unter anderem fiel ein Sonntagsspiel der Fußballbundesliga und der Skisprung-Weltcup in Willingen aus. Die Deutsche Bahn hat wegen des Sturms den Fernverkehr bundesweit eingestellt. Die Einschränkungen sollen noch bis mindestens 10 Uhr heute Vormittag andauern. Auch auf Autobahnen und im Flugverkehr kam und kommt es noch zu erheblichen Einschränkungen. Doch nicht nur den Tagesablauf Hunderttausender Reisender und Pendler, auch den vieler Familien wirbelt „Sabine“ durcheinander: In vielen deutschen Schulen fällt heute der Unterricht aus.

Vor seiner Ankunft in Deutschland sorgte das Sturmtief – hier als „Ciara“ – auch im europäischen Ausland für Chaos. Unter anderem in Großbritannien, Irland und Belgien kam es zu Überschwemmungen, Stromausfällen und zu Ausfällen im Bahn- und Flugverkehr. Aktuell zieht das Sturmtief weiter in Richtung Südosten Deutschlands. Auch im Rest des Landes soll es in den kommenden Tagen jedoch weiterhin sehr windig bleiben. An der Nordseeküste wird als Folge von „Sabine“ Montagnachmittag mit einer Sturmflut gerechnet.

(10. Februar 2020)

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