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Sturmserie trifft auf Norddeutschland

Earthview

„Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ – in dem Zeitraum vom 17. bis 21. Februar 2022 trafen gleich drei Stürme auf den nordwestlichen Teil Deutschlands und forderten dort sechs Menschenleben. Häufig waren umstürzende Bäume die Ursache, die die Menschen zum Teil in ihren Autos sitzend trafen.

Weitere 14 Menschen starben in Belgien, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Polen als das Sturmtief „Zeynep“, das in Westeuropa unter dem Namen „Eunice“ firmierte, in der Nacht auf den 19. Februar auf Nordeuropa traf. Das dritte Sturmtief „Antonia“ war dabei deutlich harmloser als die beiden vorangegangenen Stürme. Insgesamt hat die Sturmserie nach bisherigen Rechnungen Versicherungsschäden in Höhe von 1,4 Milliarden Euro verursacht.

Die Orkanböen erreichten in Nord- und Ostdeutschland Geschwindigkeiten bis zu 169 Kilometer pro Stunde und verursachten Schäden entlang der Bahnstrecken, wo umgestürzte Bäume Schienen blockierten oder Oberleitungen beschädigten. Der Fernverkehr wurde in viele Bundesländern eingestellt. In Nordrhein-Westfalen waren in der Nacht auf Donnerstag zeitweise 54.000 Haushalte ohne Strom und in Hamburg wurde der Fischmarkt in Altona überflutet. Auf den Nordseeinseln Wangerooge und Langeoog wurden große Teile des Sandstrands weggespült.

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