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Seebeben der Stärke 7,3 vor Fukushima

Earthview

Am Samstag, den 13. Februar, erschütterte gegen 23:07 Uhr Ortszeit ein schweres Erdbeben die Küstenregion Fukushimas und Miyagis. Dabei wurden mindestens 120 Menschen verletzt, Tote und Vermisste wurden nicht gemeldet. Anders als bei dem verheerenden Beben von 2011 gab es diesmal keine Gefahr durch einen Tsunami.

Das Erdbebenzentrum lag vor den beiden Provinzen Fukushima und Miyagi in einer Tiefe von rund 55 Kilometern unter dem Meeresboden. Die Stärke wurde zunächst mit 7,1 angeben, der Wert dann später aber auf 7,3 korrigiert. Nach Einschätzung der Japan Meteorological Agency, das auch für Erdbeben zuständig ist, handelte es sich um ein Nachbeben des schweren Seebebens der Stärke 9,0, das am 11. März 2011 in derselben Region einen Tsunami ausgelöst hatte, der damals bis zu 18.500 Menschen in den Tod riss.

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