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Schweres Erdbeben erschüttert Kalifornien

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Donnerstag den Süden des US-Bundesstaats Kalifornien erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte mitteilte, befand sich das Epizentrum des Bebens in einer Tiefe von 8,7 Kilometern unter der Wüstenregion Searles Valley im Bezirk San Bernadino. In der Region soll es zu mehr als 100 Nachbeben gekommen sein.

Am stärksten von den Erschütterungen getroffen wurde die Kleinstadt Ridgecrest nahe dem Death Valley Park, aber auch im mehr als 200 Kilometer entfernten Los Angeles und sogar in Las Vegas war das Beben noch zu spüren. Medienberichten zufolge kam es durch den Erdstoß zu Bränden und Felsstürzen, teilweise wurden Gas- und Stromleitungen zerstört. Von Verletzten und Toten wurde zunächst nichts bekannt.

Obwohl die Westküste der USA als sehr anfällig für Erdbeben gilt, hat es so starke Erschütterungen in der Region lange nicht gegeben. Laut Experten handelt es sich um das schwerste Beben in Südkalifornien seit 20 Jahren. Einen Erdstoß einer Stärke von über 6 gab es dort demnach zuletzt 1999.

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