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Schwerer Herbststurm sucht Westtürkei und Griechenland heim

Earthview

Über Griechenland und der Türkei wütet seit Tagen ein schwerer Herbststurm, der in Böen Orkanstärke erreicht. Besonders betroffen war die türkische Metropole Istanbul. Dort starben mindestens vier Menschen, 38 weitere Personen sollen teilweise schwer verletzt worden sein.

Die Sturmböen sorgten im Stadtgebiet Istanbuls für abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume, Ampeln und Laternen und beschädigten zahlreiche Fahrzeuge. Der Bosporus wurde zeitweise für den Schiffsverkehr gesperrt und auch der Fährverkehr wurde eingestellt. Im südwestlichen Stadtbezirk Tuzla riss der Sturm drei Frachtschiffe von ihren Liegeplätzen los und drückte sie ans Ufer. Mindestens sechs Flüge von Turkish Airlines, die auf dem Flughafen Sabiha Gökçen landen sollten, wurden nach Ankara und Izmir umgeleitet.

Winde der Stärke neun bis zehn und die den Sturm begleitenden schweren Regenfälle sorgten außerdem in weiten Teilen Westgriechenlands für ein Verkehrschaos und zahlreiche Überschwemmungen. Betroffen waren in der Nacht zum Dienstag vor allem die Hafenstadt Patras, nach Athen und Thessaloniki die drittgrößte Stadt Griechenlands,  sowie die Inseln im Ionischen Meer. Nach Angaben der griechischen Küstenwache fielen zahlreiche Fährverbindungen in der Ägäis aus.

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