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Schwere Überschwemmungen fordern Dutzende Todesopfer in Indien und Bangladesch

Earthview

Schwere Überschwemmungen haben im Nordosten Indiens und im angrenzenden Bangladesch bislang mindestens 57 Todesopfer gefordert. Der Nordosten von Bangladesch erlebt gar die schlimmsten Überschwemmungen seit zwei Jahrzehnten und noch haben die Monsun-Regenfälle gar nicht begonnen, die für den Großteil der jährlichen Niederschlagsmengen sorgen.

Im indische Bundesstaat Assam waren nach Behördenangaben vom Samstag mehr als 850.000 Menschen in 3.200 Ortschaften von den Überschwemmungen betroffen. Fast 90.000 Menschen mussten in staatlichen Unterkünften Zuflucht suchen, weil in vielen Distrikten große Flächen unter Wasser stehen.

Im westlich von Assam geegenen Bundesstaat Bihar waren zuvor am Donnerstag 33 Menschen bei einem Unwetter ums Leben gekommen, nachdem die Region eine tagelange Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad Celsius erlebt hatte.

In Nordosten von Bangladesch wurden durch Fluten etwa 2 Millionen aus ihren Wohnungen vertrieben. Mindestens 100 Dörfer wurden überflutet, als ein Damm am aus Indien in das Land strömenden Barak River durchbrochen wurde. An eine Reparatur des Dammes ist nicht zu denken, bevor die Wasserspiegel wieder gesunken sind.

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