Earthview Schwere Überschwemmungen in der chinesischen Krisenprovinz Hubei - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Schwere Überschwemmungen in der chinesischen Krisenprovinz Hubei

Earthview

Die chinesische Provinz Hubei leidet seit Tagen unter Regenfällen, wie sie laut Staatsmedien „nur einmal alle 200 Jahre stattfinden“. Aus der Region am Mittellauf des Jangtsekiang wurden am Montag die zweithöchsten Tagesniederschläge seit 50 Jahren gemeldet.

Seit dem Beginn der Überschwemmungen im Juni mussten etwa 28.000 Wohnungen aufgegeben werden, 141 Menschen starben in den Fluten oder werden noch vermisst. Wegen der weiter anhaltenden Regenfälle erwarten die Behörden für Freitag einen Zufluss von 55.000 Kubikmetern pro Sekunde in den gigantischen Stausee des Drei-Schluchten-Dammes. Zum Vergleich: Der Rhein hat an seiner Mündung einen durchschnittlichen Abfluss von 2.000 Kubikmetern pro Sekunde.

Die Provinz Hubei und ihre Hauptstadt Wuhan ereilt damit schon die zweite Katastrophe binnen eines Jahres. Von dort aus verbreitete sich die Corona-Pandemie und zwang fast 60 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zu einer über zweimonatigen Quarantäne. Der bisherige wirtschaftliche Schaden der Überschwemmungen, etwa 4,5 Milliarden Yuan oder 570 Millionen Euro, verschärft also die ohnehin angespannte Lage in der Krisenregion.

Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Regen - Wolken, Wetter, Wassertropfen

Wetterextreme - Klimatische "Ausrutscher" oder Folgen des Klimawandels?

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.

Anzeige
Anzeige