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Schwere Überschwemmungen im Sudan

Earthview

Starke Niederschläge und Überschwemmungen haben in großen Teilen des Sudans zu schweren Verwüstungen geführt. Offiziellen Meldungen zufolge sind 14 der 18 Teilstaaten des Sudans von der Katastrophe betroffen. Am schlimmsten sei die Lage im Südosten des Landes, der am dichtesten besiedelten Region, in der auch Hauptstadt Khartum liegt. Die Wassermassen haben dort nach Angaben des lokalen UN-Büros 15.000 Häuser zerstört und 45.000 weitere Häuser beschädigt. Zudem seien Brücken eingestürzt, Straßen unpassierbar und Farmland überflutet.

Noch ernster ist die Lage im Nachbarland Südsudan. Dort waren nach Angaben der UNO bereits Ende Aaugust etwa 380.000 Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen. Besonders schlimm sei die Lage in den am Weißen Nil gelegenen den Bundesstaaten Unity und Jonglei. Im Südsudan trifft die Katastrophe eine völlig verarmte Bevölkerung, die sich noch nicht den Rekordfluten des Vorjahres erholt hat. Rund 100.000 Menschen, die damals ihr Zuhause verloren, sind nach UN-Angaben immer noch obdachlos.

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