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Mindestens acht Tote bei sturzflutartigen Regenfällen in Italien

Earthview

Schwere Gewitter mit einsetzendem Starkregen haben am Donnerstag in Teilen Mittelitaliens Überschwemmungen und Sturzfluten ausgelöst. Besonders betroffen war die Region um die Adriastadt Ancona, wo mindestens acht Menschen ums Leben kamen.

Die schweren Regenfälle vom Donnerstag betrafen vor allem die Regionen Umbrien, Marken und Kampanien im Osten Italiens. Lokalen Berichte zufolge fielen an manche Orten innerhalb von zwei bis drei Stunden über 400 Liter Regen pro Quadratmeter. Dort wo das abfließende Wasser sich seinen Weg durch Ortschaften bahnte, reichte die Fluten teilweise bis zur 1. Etage vieler Häuser.

Meteorologen warnen vor weiteren schweren Unwettern. Zwischen Neapel auf der Westseite der italienischen Halbinsel und Dubrovnik im Süden Kroatiens entluden sich am Freitag neue kräftige Gewitter. Auch im nördlichen Adriaraum braut sich bereits eine neue brenzlige Gewitterlage zusammen. Über Ancona und der italienischen Nordostküste könnten weitere 150 bis 200 Liter pro Quadratmeter niedergehen, örtlich auch noch mehr. Auf der anderen Seite der Adria, in Slowenien und Kroatien, wird am Wochenende mit der Bora gerechnet. Stellenweise sind Böen mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde möglich.

Als eine der Ursachen für die schweren Unwetter gelten die weiterhin ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen des Mittelmeeres, das im vergangenen Sommer eine rekordverdächtige Hitzewelle erlebte.

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