Riesige Feuer verwüsten den Nordwesten der USA - Earthview - scinexx.de
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Riesige Feuer verwüsten den Nordwesten der USA

Earthview

In den Bundesstaaten Oregon und Washington im Nordwesten der USA brennen so viele Feuer gleichzeitig wie noch nie. Laut der Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, seien allein dort mindestens fünf Städte und Hunderte Häuser erheblich zerstört worden. Rund 1.200 Quadratkilometer an Fläche stünden derzeit in Flammen. Sie äußerte sich besorgt, dass die aktuellen Brände soviel Menschenleben fordern könnten wie noch nie ein Feuer in der Geschichte Oregons.

Nach Behördenangaben zwangen die Feuer bis zu einer halben Million Menschen zur Evakuierung. Das wären mehr als zehn Prozent aller 4,2 Millionen Einwohner des gesamten Bundesstaates Oregon.

Im benachbarten Bundesstaat Washington brannte an einem Tag eine größere Fläche ab als sonst im ganzen Jahr. Der dortige Gouverneur Jay Inslee berichtete, dass ein einziges Feuer in Sumner mehr als 1.900 Quadratkilometer Wald- und Buschland niedergebrannt habe.

Der pazifische Nordwesten der USA erlebt wegen des meist kühlen und feuchten Klimas selten solche extremen Brände wie derzeit. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass der menschengemachte Klimawandel auch diese Region weiter erwärmen wird und die aktuell herrschende Trockenheit keine Ausnahme bleiben wird. Laut der umweltwissenschaftlichen Fakultät der University of Washington sagen die meisten Modelle für die Zukunft trockenere Sommer voraus.

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