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Rekord-Hochwasser in Venedig

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Starke Winde und heftige Regenfälle haben in Venedig zu den schwersten Überschwemmungen seit mehr als 50 Jahren geführt. Dabei stieg das Wasser in der Nacht zu Mittwoch auf 187 Zentimeter über dem Meeresspiegel – den höchsten Wert seit dem verheerenden Hochwasser von 1966.

Medienberichten zufolge wurden sowohl der Markusplatz als auch der Markusdom in der UNESCO-Welterbe-Stadt überflutet. Die Wassermassen beschädigten Hotels, Schiffe, Boote und Gondeln. Mindestens ein Mensch soll durch die Fluten ums Leben gekommen sein. Inzwischen gehen die Pegelstände zwar wieder zurück. Der italienische Zivilschutz warnte am Donnerstag jedoch vor neuen Unwettern in der Region.

Venedig wird wegen seiner Lage in eine Lagune an der Adria immer wieder von Hochwassern heimgesucht. Allerdings verschärft sich die Lage auch wegen des Klimawandels zusehends. Die Stadt will seit langem ein Flutschutzsystem installieren, um sich vor dem ansteigenden Meeresspiegel zu schützen. Doch das Projekt ist skandalgeplagt und umstritten und seine Fertigstellung verzögert sich seit Jahren.

(14. November 2019)

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