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New York City versinkt in Regenfluten

Earthview

Die Ausläufer des Hurrikans „Ida“ haben am Mittwochabend in New York City für den stärksten Regen seit Beginn der Aufzeichnungen gesorgt. Im Central Park in Manhattan wurden nach Angaben des National Weather Service (NWS) binnen nur einer Stunde 80 Millimeter Niederschlag registriert. Dieser Wert liegt noch einmal deutlich höher als der erst eine Woche alte Rekord von 49 Millimetern pro Stunde, der im Gefolge von Tropensturm „Henri“ aufgestellt worden war.

Die Stadt New York und die Bundesstaaten New York und New Jersey haben wegen des extremen Unwetters den Notstand ausgerufen. Die Regenfälle sorgten in der Stadt New York für ein Verkehrschaos. Die Straßen verwandelten sich zeitweise in Wasserläufe und die vollgelaufenen U-Bahn-Stationen und -tunnel sorgten dafür, dass sämtliche U-Bahnlinien ihren Dienst zwischenzeitlich einstellen mussten. In vielen Fällen saßen die Passagiere in den Waggons fest und mussten geborgen werden. Die Stadt verhängte eine Reisesperre für alle Nicht-Notfallfahrzeuge, um den Rettungskräften die Arbeit zu ermöglichen.

„Ida“ war am Sonntag als Hurrikan der Kategorie 4 südwestlich von New Orleans auf die US-Küste getroffen. Danach schwächte er sich zum Tropentief ab und zog von Louisiana aus weiter gen Norden. Wegen der gewaltigen Wassermassen, die tropische Wirbelstürme speichern können, sorgten die „Ida“-Ausläufer auf ihrer Bahn für großflächige Überschwemmungen. Der NWS meldete schon vor der New Yorker Flut weitere Sturzflutereignisse, die in einem Gebiet westlich von Philadelphia bis in den Norden New Jerseys auftraten. Insgesamt ist der Sommer 2021 in New York nicht nur sehr heiß und sonnig, sondern auch der regenreichste in der New Yorker Geschichte.

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