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Monsunfluten legen die indische Metropole Mumbai lahm

Earthview

Die indische Wirtschaftsmetropole Mumbai wird seit Wochen von schwerem Monsunregen heimgesucht. Sturzflutartige Regenfälle, bei denen innerhalb von drei bis vier Stunden etwa 300 Millimeter Niederschlag fielen, haben die Lage am Dienstag noch einmal verschärft.

Weite Teile der Stadt wurden zumindest vorübergehend geflutet, darunter auch solche, die sonst von den üblichen Überschwemmungen verschont bleiben. In tiefergelegenen Stadtteilen stand das Wasser bis zu zehn Stunden lang auf den Strassen. Die Nahverkehrseinrichtungen der 20-Millionen-Stadt fielen großräumig aus. In einigen Stadtteilen wurde die Stromversorgung abgeschaltet, um Schäden durch Kurzschlüsse zu vermeiden. Die Brihanmumbai Municipal Corporation (BMC), die Stadtverwaltung Mumbais, ordnete für den Dienstag eine Schließung aller privaten und öffentlichen Büros an.

Am Montag zuvor hatte der Monsunregen in einem Vorort der Metropole bereits zum Einsturz eines Hauses geführt. 35 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben, fast ein Dutzend Personen werden noch vermisst.

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