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Mindestens vierzehn Tote bei Lawinenunglück in Afghanistan

Earthview

Bei einem Lawinenunglück im Nordosten Afghanistans kamen am Donnerstagnachmittag zahlreiche Menschen durch abgehende Schnee- und Geröllmassen ums Leben. Die Lawine verschüttete dabei eine Goldmine im Bezirk Raghistan in der Provinz Badachschan, in der zu diesem Zeitpunkt 30 Menschen gearbeitet haben sollen. Medienberichten zufolge sind bei dem Unglück mindestens 14 der Arbeiter ums Leben gekommen und weitere verletzt worden.

Da die Mine in einer abgelegenen Region liegt, die unter der Kontrolle der radikalislamischen Taliban steht, ist das Gebiet von staatlichen Einrichtungen weit entfernt und weder Sicherheitskräfte noch sonstige Regierungsangestellte können zum Unglücksort gelangen.

Durch Schneefälle im Winter und Schneeschmelzen im Frühling kommt es in den Bergen Afghanistans immer wieder zu Erdrutschen,  Lawinenunglücken und Überschwemmungen, bei denen häufig Dutzende Menschen sterben. Hilfe ist oft nur eingeschränkt möglich, weil viele Regionen nur schwer erreichbar sind. Im Jahr 2017 starben in Afghanistan so mindestens 50 Menschen und  auch im Februar letzten Jahres verunglückten über 20 Personen.

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