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Mindestens 25 Tote bei Erdrutsch in Venezuela

Earthview

Bei einem Erdrutsch sind am Sonntag, dem 09.10.2022, mindestens 25 Menschen im Norden Venezuelas ums Leben gekommen. Etwa 50 weitere Personen werden noch vermisst.

Am Samstag einsetzende schwere Regenfälle hatten in der Santos Michelena municipality im venezolanischen Bundesstaat Aragua zu großflächigen Überschwemmungen und zahlreiche Erdrutschen geführt. Die über die Ufer getretenen Arme des Flusses El Pato trugen Bäume und Telefonmasten davon und beschädigten zahlreiche Gebäude. Nach Angaben des lokalen Roten Kreuzes waren bis zu 20.000 Wohnungen von den Überflutungen betroffen. Zum folgenschwersten Vorfall kam es in der rund 80 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Caracas gelegenen Kleinstadt Las Tejerías, wo eine Schlammlawine mehrere Gebäude verschüttete und zerstörte. Dabei kamen mindestens 25 Menschen ums Leben, 50 weitere Personen werden noch vermisst. Nach Angaben des venezolanischen Innenministers, Remigio Ceballos, beireiligen sich rund 1.000 Personen an den Bergungs- und Sucharbeiten. Auch Spürhunde sind an der Suche nach Verschütteten beteiligt.

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