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Mehrere Tote nach Bränden an der türkischen Mittelmeerküste

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Bei Bränden an der türkischen Mittelmeerküste sind nach bisherigen Meldungen drei Menschen ums Leben gekommen. In der besonders betroffenen Region östlich des Tourismuszentrums Antalya wurden außerdem nach Angaben die Katastrophenschutzbehörde AFAD 122 weitere Menschen verletzt.

Das Unglücksfeuer Feuer brach am Mittwoch in einem Wald in der Nähe der Stadt Manavgat in der Provinz Antalya aus. Es breitete sich bei starkem Wind rasch aus und erreichte die  bewohnten Gebiete der 65 Kilometer östlich von Antalya gelegenen Kreisstadt. Wegen der in Richtung Zentrum vorrückenden Flammen ließen die Behörden vier Stadtteile evakuieren.

Wegen weiterer Brände haben die Behörden außerdem 18 Dörfer und Bezirke in Antalya und 16 weitere Dörfer in den benachbarten Provinzen Adana und Mersin evakuiert.

Die Ursache der Brände ist bislang unklar. Ein Grund könnten die extremen Wetterbedingungen in der Region sein. Nachdem es in der Türkei vor kurzem zu Sturzfluten in den Schwarzmeerprovinzen Rize und Artvin kam, ächzt der Süden des Landes aktuell unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von 40 Grad und mehr.

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