Anzeige

Mehr als 30 Tote und viele Vermisste nach Gletscherabbruch in Nordindien

Earthview

Bei einer Sturzflut im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand wurden großflächig Straßen, Brücken und Energieversorgungseinrichtungen zerstört. Mindestens 30 Menschen starben, mehr als 170 werden noch vermisst. Die Anzahl der Vermissten lag ursprünglich bei etwa 200 Personen, nach Angaben der Regierung des Bundesstaats konnten aber inzwischen 14 Leichen geborgen werden, 15 Menschen wurden gerettet.

Ursache für das Unglück war eine Gletscherabbruch in der Region des 7.816 Meter hohen Himalaya-Gipfels Nanda Devi. Die Eis- und Schlammlawinen lösten eine Sturzflut aus, welche die Flüsse Alaknanda und Dhauliganga anschwellen ließ und mehrere Dämme wegriss.

Die meisten der Opfer waren auf einer Baustelle für ein Wasserkraftwerk beschäftigt. Mindestens 37 Personen wurden in einem Stollen eingeschlossen, auf den sich jetzt die Bergungsarbeiten konzentrieren. Der nationale Katastrophenschutz vermeldete, dass etwa 400 Soldaten zur Rettung in die abgelegene Bergregion entsandt worden seien.

Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.