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Mehr als 20 Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Brasilien

Earthview

Der brasilianische Bundesstaat São Paulo wird seit vergangenem Freitag, dem 28. Januar 2022, von anhaltenden, schweren Regenfällen heimgesucht. Die dadurch ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutsche forderten mindestens 21 Menschenleben. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt oder werden immer noch vermisst.

Das Hochwasser vom Wochenende hat nach Angaben der Behörden des bevölkerungsreichtsetn brasilinischen Bundesstaates zeitweise rund 500.000 Familien aus ihren Häusern gezwungen. In einigen Ortschaften nordlich und westlich der Millionenmetropole São Paulo wurden die Menschen von Erdrutschen überrascht, die ihr Haus wegrissen, oder von den Hochwasserfluten, die der heftige Regen auslöste, weggetragen. Mehr als 600 Familien haben ihre Häuser verloren. Der Gouverneur von São Paulo, João Doria, sicherte den betroffenen Kommunen finanzielle Soforthilfe in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zu.

Seit dem Beginn der Regenzeit im Dezember wird Brasilien immer wieder von ungewöhnlich heftigen Regenfällen heimgesucht, die unter anderem zwei Wochen zuvor im nordöstlichen Staat Bahia die schwersten Überschwemmungen seit 30 Jahren auslösten.

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