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Leckgeschlagene Pipeline löst Ölpest in Kalifornien aus

Earthview

Eine leckgeschlagene Pipeline hat an der kalifornische Pazifikküste eine Umweltkatastrophe ausgelöst. Im unmittelbar südlich von Los Angeles gelegenen Bezirk Orange County  traten nach Angaben der Stadtverwaltung von Huntington Beach mehr als 570.000 Liter Rohöl ins Meer aus und verursachten einen rund zehn Kilometer langen Ölteppich.

Das Leck entstand nach amtlichen Angaben an einer Pipeline, die von der Küste zu einer Offshore-Ölbohrplattform führt. Diese ist mit einer weiteren Ölplattform verbunden und befindet sich rund 14 Kilometer vor Long Beach. Die Betreibergesellschaft Beta Offshore, eine Tochtergesellschaft der texanischen Firma Amplify Energy, teilte am Sonntag mit, dass die Pipeline geschlossen und das noch darin befindliche Öl abgesaugt worden sei. Taucher und ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug seien dabei, die Schadstelle zu identifizieren.

Die Stadt Huntington Beach, die mit dem Titel „Surf City USA“ für sich wirbt, wurde von der Ölpest, die sich von Huntington Beach Pier bis zu den Santa Ana River Jetties erstreckte, schwer getroffen. Zu den ökologischen Auswirkungen auf den Strand und die Huntington Beach Wetlands kommen die Auswirkungen auf der Tourismus, das neben der Ölindustrie zweite wirtschaftliche Standbein der Region. Baden ist bis auf weiteres verboten, aber auch Spaziergänger dürfen den Strand in Kalifornien nicht mehr betreten. . Am Sonntag musste außerdem eine Flugshow abgesagt werden, die tausende Schaulustige vom Strand aus beobachten wollten.

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