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Hurrikan „Nicholas“ erreicht US-Golfküste

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Hurrikan „Nicholas“ erreichte in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) die Küste des US-Bundesstaates Texas. Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums (NHC) traf der Wirbelsturm der Kategorie 1 südwestlich von Houston auf Land und schwächte sich anschließend zu einem Tropensturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 110 Kilometern pro Stunde ab.

Die größte Gefahr geht nun von den Wassermassen, die der einstige Wirbelsturm mit sich führt. Die Meteorologen vom NHC rechnen damit, dass „Nicholas“ auf seinem Weg durch den Bundesstaat Texas und östlicher gelegenen Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama für enorme Regenfälle sorgen wird. Örtlich könnte dabei innerhalb weniger Stunden bis zu einem halben Meter Niederschlag herunterkommen.

„Nicholas“ ist bereits der zweite tropische Wirbelsturm innerhalb von zwei Wochen, der die US-Golfküste bedroht. Ende August richtete Hurrikan „Ida“ zunächst schwere Schäden Bundesstaat Louisiana an, bevor die Überreste des Sturms im Nordosten der USA schwere Unwetter und katastrophale Überschwemmungen verursachten. Mehr als zwei Dutzend Menschen starben in den Fluten.

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