Earthview-Archiv – Stürme Hurrikan "Irma" erreicht die Karibikinseln - scinexx | Das Wissensmagazin
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Hurrikan „Irma“ erreicht die Karibikinseln

Earthview-Archiv – Stürme

Das Auge des Hurrikans zog am Mittwoch in den frühen Morgenstunden über Barbuda hinweg. In den Mittagsstunden passierte der Sturm dann die zu den Niederlanden und Frankreich zählenden Inseln Saint-Martin und Saint-Barthélémy. Inzwischen tauchen jetzt in den sozialen Medien immer mehr Aufnahmen auf, die dort schwere Schäden erwarten lassen. Weite Landstriche wurden anscheinend überflutet und die 80.000 Einwohner von St. Martin stehen seit den frühen Morgenstunden ohne Strom da.

Der Sturm zieht weiterhin mit etwa 24 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordwesten. Bis Mittwochabend (Ortszeit) könnte der Sturm Puerto Rico erreichen. Auch die Jungferninseln liegen in der Zugbahn von „Irma“.

Der Sturm hatte am Dienstag dramatisch an Kraft gewonnen und ist mit Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Kilometern pro Stunde der stärkste Sturm, der je auf dem offenen Atlantik gemessen wurde. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA stufte „Irma“ auf die höchste Kategorie 5 der Hurrikan-Skala hoch – eine Stufe höher als „Harvey“, der Ende August die US-Bundesstaaten Texas und Louisiana heimsuchte.

Als einer der Gründe für die Gewalt des Sturmes gelten die hohen Wassertemperaturen in der Region, die etwa ein Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Die für die Entstehung eines Hurrikans notwendigen 26,5 °C werden noch in achtzig Meter Tiefe erreicht.

(KSA)

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