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Hurrikan „Iota“ trifft in Nicaragua auf Land

Earthview

Der Hurrikan „Iota“ hat am Dienstag die Küste Nicaraguas erreicht. Der tropische Wirbelsturm der Kategorie 4 traf die Karibikküste des mittelamerikanischen Staates. Zehntausende Menschen sind in Sicherheit gebracht worden. Nach Angaben von Helfern weigerten sich aber viele, ihre Häuser zu verlassen, aus Angst vor Plünderungen und wegen der Corona-Ansteckungsgefahr in den vollbelegten Ausweichquartieren.

„Iota“ ist bislang der stärkste Sturm der noch bis zum 30. November dauernden atlantischen Hurrikansaison und erst der zweite Novembersturm überhaupt, der in die Katogorie 5 eingestuft wurde. Er ist zudem der 30. Sturm des Jahres, der stark genug ist, um einen Namen zu bekommen – der bisherige Rekord lag bei 28.

Nicaragua und sein Nachbarländer leiden noch unter den Folgen des Sturms „Eta“, der am 3. November ebenfalls als Hurrikan der Kategorie 4 auf die Küste Nicaraguas getroffen war ganze Landstriche unter Wasser setzte. Tausende Familien verloren ihr Zuhause, zahlreichen Menschen fehlt es noch immer am Nötigsten. Mehr als 200 Todesfälle wurden registriert, die meisten davon bei Erdrutschen in Guatemala.

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