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Hurrikan „Fiona“ legt Puerto Rico lahm

Earthview

Der Hurrikan „Fiona“ ist im Südwesten der Karibikinsel Puerto Rico auf Land getroffen und hat dort großflächige Überschwemmungen ausgelöst. Die Energieversorgung des US-Außengebietes brach vollständig zusammen.

Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums der USA in Miami traf der Hurrikan „Fiona“ etwa 25 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Mayaguez auf Land. Der tropische Wirbelsturm erreichte eine maximale Windgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde und bewegte sich in nordwestliche Richtung. Die Ausläufer des Riesenwirbels sollen noch in 220 Kilometer Entfernung zu spüren gewesen sein. Die von „Fiona“ ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutsche führten zu einem kompletten Stromausfall auf der Karibikinsel. Nach Angaben eines lokalen Stromanbieters könnte die Wiederherstellung der Stromversorgung mehrere Tage dauern, zumal das Stromnetz des karibischen Außenpostens der USA ohnehin als desolat gilt.

Unterdessen bereitet sich die etwa 100 Kilometer westlich von Puerto Rico auf Haiti gelegene Dominikanische Republik auf „Fiona“ vor. Glück im Unglück: Laut der aktuellen Prognosen wird der Hurrikan am Montag nur die Ostspitze Haitis überqueren und dann nach Norden auf den offenen Atlantik abdrehen.

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