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Großflächige Waldbrände in Patagonien

Earthview

In argentinischen Teil Patagoniens wüteten in den letzten Tagen verheerende Waldbrände. Aus den Provinzen Chubut und Río Negro wurden großflächige Zerstörungen gemeldet. Medienberichten zufolge sollen über 2.000 Hektar Wald betroffen sein.

Vermutlich sind unzählige Tiere durch das Feuer gestorben und 250 Häuser wurden zerstört. In Chubut mussten rund 200 Familien ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden. Dennoch wurden einige Menschen verletzt und mindestens fünfzehn Personen gelten noch als vermisst.

Die argentinische Regierung hat unter anderem zwei Helikopter und drei Löschflugzeuge in Katastrophenregion geschickt. Erste Regenfälle konnten die Feuer aber bereits mildern. Die genaue Ursache für die Brände ist noch unklar. Vermutungen zufolge könnte es sich aber um Brandstiftung handeln. Die argentinische Regierung hat bereits Strafanzeige erstattet.

Schon 2020 wurden in Argentinien zehntausende Hektar Wald durch Brandstiftung und illegale Rodung zerstört, um die Flächen als Weiden und Äcker für die Landwirtschaft reklamieren zu können. Argentinien wird andererseits aber auch immer wieder aufgrund von Trockenheit von Bränden heimgesucht.

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