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Felssturz an brasilianischem Stausee fordert zehn Todesopfer

Earthview

Am Samstag, dem 8.1., sind bei einem Felssturz an einem Stausee in Brasilien mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen, 32 weitere Personen wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der am Furnas-Stausee gelegenen Ortschaft Capitólio, als sich eine Felswand am Seeufer löste und tonnenschwere Gesteinsbrocken auf drei Ausflugsboote herabstürzten.

Der Furnas-Stausee liegt rund 300 Kilometer von der Millionenmetropole Belo Horizonte entfernt im Bundesstaat Minas Gervais. Das künstliche Gewässer ist fast dreimal so groß wie der Bodensee und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Es gilt wegen seines grün leuchtenden Wassers und der spektakulären Felswände in der Region um Capitólio als Touristenmagnet.

Ausgelöst wurde das Unglück möglicherweise durch die intensiven Regenfälle in den Tagen zuvor, die nach Angaben der lokalen Feuerwehr das Unglück zumindest begünstigten.

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