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Fast 60 Tote bei Monsununwettern in Bangladesch und Indien

Earthview

In Bangladesch und im angrenzenden indischen Bundesstaat Assam sind bei monsunbedingten Unwettern und Überschwemmungen mindestens 59 Menschen ums Leben gekommen. Regenwasser und über die Ufer tretende Flüsse setzten große Flächen unter Wasser und vertrieben Millionen Menschen aus ihren Häusern.

Die Überschwemmungen in Bangladesch könnten sich nach Einschätzungen der Behörden als die schlimmsten seit 2004 erweisen. Allein dort starben mindestens 25 Menschen, darunter 21 durch Blitzeinwirkung. Nach dem tagelangen Dauerregen sind außerdem weite Gebiete im Nordosten des flachen Landes überschwemmt. Im Sunamganj- Distrikt in der am härtesten getroffen Region sollen 90 Prozent der Fläche unter Wasser stehen. Im ganzen Land könnte bis zu 4 Millionen Menschen von dem Wassermassen vertrieben worden sein.

In Indien sieht die Lage im dem an Bangladesch grenzenden Bundesstaat Assam ähnlich dramatisch aus. Dort kamen nach Angaben des indischen Katastrophenschutzministeriums mindestens neun Menschen in den Fluten ums Leben, zwei Millionen mussten aus ihren Unterkünften fliehen. So durchbrach unter anderem der Brahmaputra die Deiche und überschwemmte 3.000 Dörfer und deren Anbauflächen. Die Behörden in Assam teilten am Sonntag mit, dass 32 der 35 Bezirke unter Wasser stünden, mehr als drei Millionen Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen.

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