Earthview-Archiv – Erdrutsche/Lawinen Fast 300 Tote nach Schlammlawinen und Sturzfluten in Kolumbien - scinexx | Das Wissensmagazin
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Fast 300 Tote nach Schlammlawinen und Sturzfluten in Kolumbien

Earthview-Archiv – Erdrutsche/Lawinen

Durch Schlammlawinen und Überschwemmungen kamen in der südwestkolumbianischen Stadt Mocoa zahlreiche Menschen ums Leben. Sintflutartige Regenfälle verwandelte in der Nacht vom 31. März 2017 die drei Flüsse der Andenstadt in reißende Stromschnellen – über Berghänge schossen Wasser- und Schlammmassen in die Stadt hinein.

Die nationale Katastrophenschutzbehörde teilte am Sonntag mit, dass bislang 283 Leichen geborgen werden konnten. Über 200 Menschen wurden verletzt. Es werde mit steigenden Opferzahlen gerechnet. In 17 der 40 Wohnviertel Mocoa wurden Straßen überflutet, Häuser mitgerissen oder unter Geröllmassen begraben. In der Stadt, die 40.000 Einwohner zählt, brach auch die Strom- und Wasserversorgung zusammen.

In Kolumbien weckte die Katastrophe von Mocoa Erinnerungen an das nationale Trauma schlechthin: Am 13. November 1985 brach der 5.390 Meter hohe Vulkan Nevado del Ruiz aus und löste beim Schmelzen seiner Eiskappe eine Schlammlawine aus, welche die Stadt Armero vollständig zerstörte und dabei rund 25.000 Menschen tötete.

(KSA)

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