Anzeige
Anzeige

Erster Hurrikan der Saison sorgt in Mexiko und Texas für Überschwemmungen

Earthview

„Hanna“, der erste Hurrikan der Saison, hat am Wochende mit heftigen Regenfällen und starken Windböen die mexikanischen Bundesstaaten Tamaulipas und Nuevo León und den Süden von Texas heimgesucht. Der tropische Wirbelsturm erreichte am Samstagnachmittag die Karibikküste als Hurrikan der niedrigsten Stufe, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde. Kurz nach dem Landfall stufte ihn das National Hurricane Center der USA zu einem Tropensturm herab.

Berichte über Tote gab es zunächst weder auf der einen noch auf der anderen Seite der Grenze. Mehr als 180.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hatte für zahlreiche Bezirke den Notstand ausgerufen, um Hilfsmaßnahmen zu erleichtern. Die besonders vom Sturm betroffenen Regionen im US-Bundesstaat haben derzeit mit einer hohen Zahl an Corona-Infektionen zu kämpfen. Positiv getestete Personen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten, wurden in gesonderten Ausweichquartieren untergebracht.

Die US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA erwartetet in diesem Jahr eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Tatsächlich gab es bis Mitte Juli schon sechs benamte Tropenstürme – so viele wie sonst noch nie zu dieser Jahreszeit.

Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Hurrikans - Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind?

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.

Anzeige
Anzeige