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Dutzende Tote bei Erdbeben der Stärke 6,2 in Indonesien

Earthview

Bei einem Erdbeben in Indonesien starben am Freitag mindestes 42 Menschen, hunderte weitere wurden verletzt. Das Beben der Stärke 6,2 ereignete sich gegen 1:28 Uhr lokaler Zeit im Westen der Insel Sulawesi in einer Tiefe von etwa 18 Kilometern.

Besonders schwer traf es Mamuju, die Hauptstadt der Provinz Westsulawesi, und die ebenfalls nahe dem Epizentrum gelegene Stadt Majene. Das ganze Ausmaß der Schäden war zunächst noch nicht überschaubar, aber viele Einwohner der betroffenen Region mussten ihre Häuser verlassen und benötigen jetzt Zelte, Nahrung und medizinische Versorgung.

Die Chefin des indonesischen Amtes für Wetter und Geophysik, Dwikorita Karnawati, warnte davor, das es weitere schwere Beben geben könnte. Bereits am Abend vor der Katastrophe hatte ein Beben mit einer Stärke von 5,9 einige Häuser beschädigt.

Indonesien liegt auf dem pazifischen Feuerring, einer Region, in der mehrere Erdplatten zusammenstoßen und die tektonisch sehr aktiv ist. Darum kommt es dort vergleichsweise oft zu Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüchen.

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