Anzeige

Blizzard sorgt für Ausnahmezustand an der Ostseeküste der USA

Earthview

Der Blizzard, der am 28. und 29. Januar 2022 weite Teile der Ostküste der USA heimsuchte,  brachte etwa 70 Millionen Menschen eisige Kälte und viel Schneefall. Betroffen waren vor allem New York und die Bundesstaaten Massachusetts, New Jersey und Maryland.

In Teilen Massachusetts‘ fielen 75 Zentimeter Neuschnee und mehr als 80.000 Haushalte mussten am Samstagabend ohne Strom auskommen. Die extremen Wetterbedingungen führten im Laufe des Wochenendes weiterhin zur Streichung von beinahe 6.000 Flügen. Winde in Sturmstärke sorgten außerdem für einige Überschwemmungen an den Küstenstädten.

Doch auch im Süden der US-Ostküste könnten die Temperaturen bald deutlich fallen, so dass für Florida sogar eine Warnung vor herabfallenden Leguanen herausgegeben wurde. Die bis zu neun Kilogramm schweren Tiere könnten wegen der Kälte gelähmt sein und aus ihren Bäumen herabfallen.

Bei „Kenan“, einem der schwersten Winterstürme der letzten Jahre,  handelt es sich um einen sogenannten „Bomb Cyclone“. Dieser Zustand tritt ein, wenn kalte Luft aus dem Landesinneren auf die wärmere Seeluft trifft und zu einem plötzlichen Abfall – mindestens 24 Millibar innerhalb von 24 Stunden –  des atmosphärischen Drucks führt. Dies sorgte am Samstagmorgen dazu, dass der Sturm in kürzester Zeit deutlich an Fahrt aufnahm.

zur Earthview-Übersicht

Anzeige
Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Wetterextreme - Klimatische "Ausrutscher" oder Folgen des Klimawandels?

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.