Australien: Buschfeuer bedrohen Sydney - scinexx | Das Wissensmagazin
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Australien: Buschfeuer bedrohen Sydney

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Die verheerenden Buschfeuer im Osten Australiens sind immer noch nicht unter Kontrolle. Wegen der anhaltenden Brände haben der Bundesstaat New South Wales sowie Teile des Bundesstaates Queensland nun einen einwöchigen Notstand ausgerufen. Dies ermöglicht es der Feuerwehr, alle staatlichen Ressourcen für Löscharbeiten und Evakuierungen zu mobilisieren.

Seit vergangener Woche wurden bei den Buschbränden mindestens drei Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Dutzende Häuser wurden durch die Flammen beschädigt. Auch viele Wildtiere fielen den Feuern bereits zum Opfer – in einem Naturreservat in New South Wales ist vermutlich die Hälfte der dortigen Koala-Population zugrunde gegangen.

Laut offiziellen Angaben ist von den Bränden bislang eine Fläche von knapp einer Million Hektar Land betroffen. Inzwischen gilt auch eine Feuerwarnung für den Großraum Sydney – die Behörden riefen für die Ostküstenmetropole erstmals seit zehn Jahren die höchste Warnstufe aus und sprachen von einer „katastrophalen“ Brandgefahr.

Experten sprechen schon jetzt davon, dass die Feuer zu den schlimmsten in Australiens Geschichte gehören – und das, obwohl die Buschbrand-Saison in dem Land gerade erst begonnen hat. Den Buschfeuern gingen eine ungewöhnlich lange Dürre, starker Wind und hohe Temperaturen bei geringer Luftfeuchtigkeit voraus. Viele Wissenschaftler bringen die extremen Wetterlagen in Zusammenhang mit dem Klimawandel.

(11. November 2019)

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