Anzeige

Ätna-Ausbruch auf Sizilien

Earthview

Wie von Experten vorhergesagt, ist am späten Dienstagnachmittag der Ätna auf der italienischen Insel Sizilien ausgebrochen. Während es zunächst nur leichte Lavaüberläufe gab, folgten im Laufe des Nachmittags heftige Explosionen.

Kurz darauf stieg eine ein Kilometer hohe Rauchsäule auf, so dass der naheliegende Flughafen Catania geschlossen werden musste. Zudem prasselten Asche und Vulkansteinchen auf Häuser und Straßen auf die Dörfer auf der östlichen Seite des Vulkans und auf die Stadt Catania herab. Größere Lavaströme erreichten schließlich das Naturschutzgebiet Valle del Bove.

Und nach einer kurzen Pause kam es erneut zu Unruhen: In den nächsten Tagen waren immer wieder Lavafontänen und heftige Explosionen zu beobachten – vor allem im Südostkrater des Vulkans. Auch eine große Menge Gestein wurde durch die Luft geschleudert. Bisher gibt es Medienberichten zufolge aber weder Tote noch Verletzte zu beklagen.

Mit über 3.300 Metern gilt der Ätna als der höchste aktive Vulkan in Europa und gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. Dass es dort zu Ausbrüchen kommt, ist nicht ungewöhnlich – die letzte größere Eruption fand im Dezember 2018 statt.

zur Earthview-Übersicht

Anzeige

Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.