Earthview-Archiv – Erdrutsche/Lawinen Acht Vermisste nach Bergsturz in Schweizer Alpen - scinexx | Das Wissensmagazin
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Acht Vermisste nach Bergsturz in Schweizer Alpen

Earthview-Archiv – Erdrutsche/Lawinen

Bei einem Bergsturz am 3.369 Meter hohen Piz Cengalo im Schweizer Kanton Graubünden haben sich riesige Mengen Gesteinsmassen gelöst und sind ins Tal gedonnert. Von den acht seither vermissten Personen, vier Deutschen, zwei Österreichern und zwei Schweizern, fehlt jedes Lebenszeichen, obwohl mehr als 100 Rettungskräfte das Tal nach Spuren der Bergwanderer absuchten.

Der Bergsturz vom Mittwoch ist einer der gewaltigsten in der Schweiz seit über 100 Jahren. In der jüngeren Vergangenheit ist nur ein Materialabgang dokumentiert, der die vier Millionen Tonnen übertrifft, die nun im unteren Bergell bei Bondo zu Tal stürzten: 1991 kamen bei einem Bergsturz im Wallis gleich 33 Millionen Tonnen Geröllmasse ins Rutschen.

Derartig gewaltige Bergstürze sind zwar selten, Experten sind sich aber sicher, dass der Klimawandel die Steinschlaggefahr in den Alpen erhöht. Der Fels wird durch das Auftauen des Permafrosts und die fortschreitende Gletscherschmelze instabil.

(KSA)

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