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Das Wichtigste in Kürze

Übersicht

  • Mit Hilfe von Einstein’s Relativitätsgleichungen konnte der deutsche Physiker Karl Schwarzschild die Existenz der Schwarzen Löcher, aus denen nichts herausgelangen kann, vorhersagen.
  • Jedes Schwarze Loch besitzt in seinem Zentrum eine Singularität. Dies ist der Punkt, an dem alle Materie durch die unvorstellbare Schwerkraft in einen Zustand unendlich großer Dichte zusammengequetscht wird.
  • Der Bereich um die Singularität ist der Ereignishorizont. Alles was innerhalb dieses Horizontes liegt, kann niemals nach außen gelangen und wird unaufhörlich in die Singularität gezogen.
  • Schwarze Löcher senden keine Strahlung aus, daher kann man sie nur indirekt aufspüren. Das funktioniert über Röntgenstrahlung, die von der Materie emittiert wird, die durch das schwarze Loch angezogen wird.
  • Die meisten Schwarzen Löcher gehen aus dem Kollaps eines Sterns hervor. Sie haben eine Masse zwischen vier und einigen zehn Sonnenmassen und bilden sich, wenn ein massiver Stern sein Leben in einer Supernova-Explosion aushaucht.
  • Könnte man in ein schwarzes Loch reisen, wären die Erlebnisse desjenigen, der in ein Schwarzes Loch reist, ganz anders als aus der Perspektive eines Außenstehenden. Das liegt daran, dass nach Einstein’s Relativitätstheorie die Zeit nicht absolut ist, sondern immer vom jeweiligen Beobachtungsstandpunkt abhängt.
  • Aufgrund der massiven Gravitation, die sogar Lichtstrahlen in ihren Bann zwingt, würde der Raumfahrer im schwarzen Loch seine Umgebung komplett anders wahrnehmen. Die Sterne erschienen vom Loch abgerückt, da das Licht durch die Schwerkraft umgeleitet wird.
  • In Science Fiction Filmen stellen Wurmlöcher eine Verbindung in weit entfernte Galaxien dar. Mathematische Lösungen der Relativitätsgleichungen lassen solche Raumzeit-Tunnel durchaus zu, jedoch unter Bedingungen, von denen Wissenschaftler annehmen, dass sie niemals existiert haben.
  • Schwarze Löcher sind definitionsgemäß schwarz, weil ihre Gravitation so groß ist, dass sie keinerlei Strahlung aussenden. Dennoch haben Astrophysiker herausgefunden, dass Schwarze Löcher doch nicht schwarz sind, sondern eine gewisse Strahlung abgeben.
  • Des Rätsels Lösung sind sog. virtuelle Teilchen, die in der Nähe eines schwarzen Loches Energie erwerben und auseinander gezogen werden können. auf diese Weise kann ein reelles Teilchen entstehen, das dem schwarzen Loch entkommen kann.
  • Die Hintergrund-Röntgenstrahlung des Universums ist nicht so verschwommen, wie man zunächst dachte. Der Röntgensatellit Chandra entdeckte etwa 300 einzeln aufgelöste Strahlungsquellen. Daher wird diese Strahlung auf eine astronomisch große Zahl Schwarzer Löcher zurückgeführt.
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Stand: 16.03.2001

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Schwarze Löcher
Rätselhafte Phänomene an den Grenzen von Raum und Zeit

Übersicht
Das Wichtigste in Kürze

Zum Weiterlesen...
Links und Literatur

Ein unsichtbarer Stern, der alles festhält
Die Idee der Schwarzen Löcher ist nicht neu

Die Grenzen eines Schwarzen Loches
Der Schwarzschild Radius

Unendliche Dichte, heißes Gas und Materiejets
Wie ist ein Schwarzes Loch aufgebaut?

Verräterische Röntgenstrahlung
Schwarze Löcher können nur indirekt beobachtet werden

Wenn ein Stern sein Leben aushaucht
Schwarze Löcher von stellarer Masse sind Sternleichen

Ein Monster in ihrer Mitte
Aktive Galaktische Kerne enthalten supermassive Schwarze Löcher

Von Quasaren und Seyfert-Galaxien
Es gibt verschiedene Typen von aktiven Galaxien

Reise in ein Schwarzes Loch
Auswirkungen der Gravitation

Wenn man sich selbst von hinten sieht
Die besonderen optischen Eigenschaften eines Schwarzen Loches

Reisen durch Raum und Zeit
Gibt es Wurmlöcher und Weiße Löcher?

Schwarze Löcher sind nicht schwarz
Virtuelle Teilchen lassen Schwarze Löcher strahlen

Schwarze Löcher sind überall
Der Bedeutung der Schwarzen Löcher auf der Spur

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