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Das Wichtigste in Kürze

Übersicht

  • Alexander von Humboldt wird am 14. September 1769 in Berlin geboren. Nach dem Studium aller bekannten Naturwissenschaften wird er auf Wunsch der Mutter zunächst Kammerherr und später Oberbergmeister. Sein Interesse gilt aber schon damals dem Reisen und der wissenschaftlichen Forschung.
  • 1799 segelt Humboldt mit dem Botaniker Aimé Bonpland auf der „Pizarro“ von La Coruña/Spanien nach Cumaná/Venezuela. Während der Expedition auf dem Orinoko studiert er eingehend die Chaimas-Indianer und beweist, dass der Orinoko und der Amazonas verbunden sind.
  • Einem kurzen Aufenthalt in Kuba 1801 folgt die Durchquerung Kolumbiens an die Pazifikküste Südamerikas. In Ecuador untersucht Humboldt ausgiebig die Vulkane der Hochebene von Quito und besteigt 1802 den Chimborazo bis kurz unter den Gipfel.
  • Auf der Fahrt von Peru/Lima nach Acapulco/Mexiko 1803 kartiert Humboldt den kalten Meeresstrom vor der Küste, der später nach ihm benannt wird.
  • In Mexiko widmet sich Humboldt hauptsächlich der archäologischen Untersuchung der Azteken und erstellt das erste Höhenprofil eines außereuropäischen Landes.
  • Sein Aufenthalt in Südamerika endet im Januar 1804. In fünf Jahren hat er erste Höhenmessungen der Anden durchgeführt, über 6.000 Pflanzen bestimmt, neue Tierarten entdeckt, Indio-Völker gezeichnet und studiert, die Vulkane Südamerikas untersucht und geologische Profile der Länder gezeichnet.
  • Von 1807 bis 1827 lebt er in Paris und wertet die Daten seiner Reise aus. Es erscheinen neben seinen Büchern „Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent“ (1805–1834), „Ansichten der Natur“ (1808) und „Ansichten der Kordilleren“ (1810-1813) zahllose Artikel über methodische Untersuchungen mit seinen wissenschaftlichen Kollegen.
  • In Berlin hält er von Dezember 1827 bis März 1828 eine öffentliche Vorlesung über die „Physikalische Geographie“, die später als „Kosmos-Vorlesung“ berühmt wird.
  • Da er aus politischen Gründen seine Pläne einer Indienexpedition nicht verwirklichen kann, bereist Humboldt von März bis Dezember 1829 Zentralasien. Vertraglich an die Wünsche des Zaren gebunden, steht die Erforschung des Ural und des Altai im Mittelpunkt und seine persönlichen Reisewünsche kann Humboldt nur zum Teil erfüllen. 1843 erscheint das Reisewerk „Asie Central“.
  • Zurück in Berlin widmet sich Humboldt der Ausarbeitung seines Lebenswerkes. Es soll eine Zusammenführung aller seiner Erkenntnisse über die Teilbereiche der Natur werden. Zwischen 1845 und 1862 erscheinen die fünf Bände des „Kosmos – Entwurf einer physischen Weltbeschreibung“. Das Werk wird ein riesiger Erfolg.
  • Noch vor Erschienen des letzten „Kosmos“ Bandes stirbt Alexander von Humboldt am 6. Mai 1859 in Berlin. An dem vom König angeordneten Staatsbegräbnis nehmen der gesamte Hofstaat, die wissenschaftliche Elite und große Teile des Bürgertums teil.
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Stand: 21.10.2005

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Alexander von Humboldt
Ein Alles-Könner auf der Suche nach Antworten

Übersicht
Das Wichtigste in Kürze

Zum Weiterlesen
Links und Literatur

Ein Studienabbrecher wird Universalgelehrter
Sehnsucht nach dem Unbekannten

Drang nach Freiheit
Er kennt die Grenzen der Wissenschaft – und geht weiter

Die Ostküste Südamerikas
Mit Sextant, Fernrohr und Mikroskop in den Dschungel

Forschungen am Rand der bekannten Welt
Der weiße Fleck zwischen Orinoko und Amazonas

Der höchste Mann der Welt
Auf Vulkanen und im Dschungel

Nur noch Richtung Norden
Auf dem Humboldt-Strom der keiner war

Der neue Kontinent in der alten Welt
Die Auswertung dauert über 30 Jahre

Klein aber fein – die Sibirienreise
Eine Exkursion im Schnelldurchlauf

Ein Lebenswerk über das Erdenleben
Am Ende kommt alles zusammen

Humboldt ist überall zu Hause
Damals Visionär – Heute veraltet?

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