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Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Die Windenergie boomt in Deutschland. Doch viele der günstigen Standorte für Windräder an Land sind mittlerweile bereits besetzt. Offshore-Parks gelten deshalb als vielversprechende Möglichkeit, um in Zukunft noch mehr Strom aus Windkraft zu erzeugen.
  • In einigen Regionen Europas hat die Zukunft in Sachen Offshore-Windenergie bereits begonnen. Vor allem in den Vorreiterländern Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden sind bereits Parks mit einer Leistung von insgesamt knapp 1.000 MW installiert.
  • Auch in Deutschland hat die zuständige Behörde mittlerweile 14 Offshore-Windparks in der Nordsee und zwei in der Ostsee genehmigt. Alle befinden sich jenseits der Zwölf-Meilen-Zone in der so genannten ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands.
  • Dennoch steckt die Nutzung der Offshore-Windenergie bei uns noch in den Kinderschuhen. Dies liegt vor allem an den weiten Entfernungen der Projekte von den Küsten, Wassertiefen bis zu 40 Metern und gestiegenen Anlagenkosten.
  • Trotzdem ist es das Ziel des Bundesumweltministeriums bis 2030 Offshore-Windparks mit einer Leistung von insgesamt rund 20.000 bis 25.000 Megawatt in Nord- und Ostsee zu errichten. Diese könnten rund 15 Prozent des deutschen Strombedarfs decken.
  • Um dies zu realisieren, hat die Bundesregierung eine neue Offshore-Strategie vorgestellt. Neben Millionensummen für die Forschung und Entwicklung, gehören dazu neue Gesetze, die bürokratische und finanzielle Hemmschuhe beseitigen und so die Zeit von der Genehmigung eines Projektes bis zum Bau der Windparks drastisch verkürzen sollen.
  • Der Strom, den Offshore-Windparks liefern ist „sauber“, er verursacht keine Abgase. Trotzdem ist diese Form der erneuerbaren Energien nicht unumstritten.
  • Sorgen macht den Forschern und Umweltschützern, wie sich die Windparks auf die Artenvielfalt und die Lebenswelt der Meere auswirken. Die meisten der möglichen Konsequenzen für die Fauna und Flora der Ozeane sind bisher aber noch nicht ausreichend untersucht.
  • Erste Langzeitstudien in Dänemark scheinen aber zu belegen, dass Windparks auf dem Meer kaum negative Folgen für Vögel, Fische und Meeressäuger haben und deshalb ökologisch vertretbar sind.
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Stand: 20.04.2007

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Offshore-Windenergie
Sauberer Strom oder ökologisches „Eigentor“?

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Saubere Energie für das dritte Jahrtausend?
Perspektiven der Offshore-Windenergie

Offshore zwischen Realität und Fiktion
16 Windparks in der Warteschleife

Entwicklungsland Deutschland?
Eine neue Strategie als Steigbügelhalter für den Aufschwung

Kostensparen per Gesetz
Bundesregierung erleichtert Finanzierung von Offshore-Windparks

Ein Open-Air- Laboratorium für die Windenergie
Testfeld „Borkum-West“ entsteht bis 2008

Viel Wind, aggressives Klima
Offshore-Windtechnologie und ihre Herausforderungen

"Learning by doing"
Folgen für die Meeresumwelt

Daumen hoch für Offshore-Windergie?
Langzeitstudie findet nur geringe Auswirkungen auf Meeresökosysteme

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