Überblick - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Die Anschläge am 11. September 2001 in den USA haben deutlich gemacht: Die Bedrohung unserer Gesellschaft hat sich drastisch geändert. An die Stelle des Kalten Kriegs sind dabei viele unterschiedliche Risiken getreten.
  • Selbstmordattentäter zerstören die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York City und legen das Verkehrsnetz von London lahm, New Orleans versinkt fast in den Fluten, Viren, die das Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS) oder die Vogelgrippe verursachen, gelangen über Flugzeuge innerhalb weniger Stunden rund um die Welt.
  • Heute müssen wir uns daher unter anderem vor terroristischen Angriffen, Industrieunfällen und Pandemien schützen. Gefragt ist nicht mehr nur militärische, sondern zunehmend auch zivile Sicherheit.
  • Auf die neuen Anforderungen haben die USA mit der Einrichtung des Ministeriums für „Homeland Security“ reagiert und die Ausgaben für Sicherheitsforschung und Sicherheitstechnologien deutlich gesteigert. Auf europäischer Ebene bekommt die Sicherheitsforschung ebenfalls ein immer höheres Gewicht.
  • Und auch die Bundesregierung hat erstmals ein ressortübergreifendes Programm für die Sicherheitsforschung beschlossen. Das BMBF wird das Programm in den kommenden vier Jahren mit 123 Millionen Euro fördern. Die nationale Sicherheitsforschung ist zudem ein wichtiger Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung.
  • Eine der wesentlichen Aufgaben der Sicherheitsforschung ist, Risiken für unsere Gesellschaft zu erkennen, zu analysieren und schließlich Vorschläge zur Minderung oder Vermeidung des Risikos zu entwickeln.
  • Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten deshalb mittlerweile beispielsweise an sicheren Architekturen für moderne Informationssysteme und an neuen Verschlüsselungsverfahren im Kampf gegen Datendiebe und Saboteure.
  • Sie entwickeln aber auch „wearable computing“ – in die Ausrüstung integrierte Computer, die Rettungskräfte bei Anschlägen, Bränden und Naturkatastrophen unterstützen – oder neue Spürhunde für Sprengstoffe.
  • Ganz verhindern können aber auch solche neuen und verbesserten Sicherheitstechnologien Anschläge und Katastrophen nicht.
  1. zurück
  2. 1
  3. |
  4. 2
  5. |
  6. 3
  7. |
  8. 4
  9. |
  10. 5
  11. |
  12. 6
  13. |
  14. 7
  15. |
  16. 8
  17. |
  18. weiter


Stand: 11.04.2008

Anzeige

In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Sicherheit durch Hightech
Wie Forscher Attentätern, Viren und Kriminellen den Kampf ansagen

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Viren und Selbstmordattentäter statt Kalter Krieg
Neue Bedrohungen für unsere Gesellschaft

Mehr Geld für mehr Sicherheit
Sicherheitsforschung bekommt ein größeres Gewicht

Neue Helfer für den Katastrophenfall
Mobile Kommunikationsdienste und wearable computing

Gase verraten Explosivstoffe
Mit neuen Methoden Sprengstoffen auf der Spur

Elektromagnetische Strahlen spüren Attentäter auf
Besserer Schutz vor Explosionen

Forschung für mehr Sicherheit
Der Fraunhofer-Verbund Verteidigungs- und Sicherheitsforschung

Diaschauen zum Thema

News zum Thema

keine News verknüpft

Dossiers zum Thema

Smart Dust - Die unsichtbaren Computernetze der Zukunft

Vogelgrippe - Vom Tiervirus zur tödlichen Gefahr für den Menschen

Hurrikans - Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind?

Wetterextreme - Klimatische "Ausrutscher" oder Folgen des Klimawandels?

AIDS - Auf der Suche nach der Wunderwaffe

Tsunami - Das Geheimnis der Riesenwellen

Anzeige
Anzeige