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Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Schon früh wusste der Mensch die Kraft des Windes zu nutzen. Zunächst in Form von Windmühlen, später dann in Form von Windrädern. Diese haben den Vorteil, dass sie die Windenergie in elektrischen Strom umwandeln.
  • Die Ölkrise im Jahr 1973 brachte nicht nur einen schwerwiegender Einbruch in der damaligen Wirtschaftslage mit sich. Sie setzte auch in der Energiepolitik Prozesse des Umdenkens in Gang, die der Nutzung der erneuerbaren Energien verstärkt Vorschub leistete.
  • Arbeitet ein Windrad nach dem Auftriebsprinzip, lässt sich dem Wind rein rechnerisch maximal 59 Prozent seiner Leistung entziehen. Moderne Windkraftanlagen erreichen heute schon Wirkungsgrade von bestenfalls 50, im Mittel 45 Prozent.
  • Der Dreiblattrotor ist aerodynamisch am leichtesten beherrschbar. Aufgrund der günstigen Massenverteilung ändert sich das Trägheitsmoment am Rotor während der Umdrehung nicht.
  • Windkraftanlagen lohnen sich nicht an jedem Standort. Anhand von Windkarten, die die errechneten Windgeschwindigkeiten als Jahresmittelwert wiedergeben, kann ein günstiger Standort bestimmt werden.
  • Je stärker strukturiert die Oberfläche ist und je mehr Hindernisse sich dem Wind in den Weg stellen, desto größer ist der Energieverlust, da es an jedem Hindernis zur Bildung von Turbulenzen kommt.
  • Diese natürliche oder künstliche „Bremsung“ der Windenergie wird als Rauhigkeit bezeichnet und ist ein relatives Maß für den Grad des Energieverlustes.
  • Vor allem vor der Küste sind die Windgeschwindigkeiten aufgrund der geringen Rauhigkeit des Wassers sehr hoch.
  • Wirtschaftlich werden Offshore-Windparks vor der Küste, wenn die Nennleistung der Windräder ein Megawatt überschreitet. Eine Studie von Eurosolar schätzt ein wirtschaftlich realisierbares Offshore-Potenzial, das 10 Prozent des europäischen Stromverbrauchs deckt, als realistisch ein.
  • Bis zum Jahr 2050 wäre es laut BMU möglich, 63 Prozent der bundesdeutschen Stromversorgung aus regenerativen Energien zu decken. Dabei soll die Windkraft einen Anteil von 17 Prozent tragen, der jeweils zur Hälfte aus der On- und der Offshore-Erzeugung stammen soll.
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Stand: 06.04.2000

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Windenergie
Die Kraft des Windes und ihre Nutzung

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Zum Weiterlesen
Literatur und Links zum Thema

Die Sonne als Ursprung
Woher kommt Windenergie?

Wie der Wind weht
Windgeschwindigkeiten

Wo der Wind weht
Windkarten

Mühlengeschichten
Sie arbeiten nicht nur, wenn der Wind weht

Mehr als Nostalgie
Historische Mühlen

Die Holländermühle
Blüte und Untergang eines multifunktionalen Energieträgers

Pioniere der Windenergie
Geschichte der modernen Windräder

Die Ölkrise
Wirtschaftlicher Einbruch, windenergetischer Aufschwung

Windspiele
Vertikalachser

Eins, zwei oder drei?
Konstruktionstypen von Rotorblättern

Turbulenz oder Flaute?
Windereignisse vor Ort

Offshore-Windparks
Von der Gegenwart in die Zukunft

(Wind)Energiereiche Zukunft?
Aktivitäten und Richtungsmarken in Deutschlands Energiepolitik

Diaschauen zum Thema

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News zum Thema

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