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Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Der 2961 Meter hohe Merapi (wörtlich übersetzt: „Feuerberg“) in Zentraljava zählt zu den aktivsten Vulkanen der Welt und wird von Geowissenschaftlern als Hochrisiko-Vulkan eingestuft. Alle sieben Jahre bricht der Merapi durchschnittlich aus.
  • Aufgrund der dichten Besiedlung am Fuße des Merapi und der landwirtschaftlichen Nutzung seiner Flanken stellen auch kleine vulkanische Ereignisse eine permanente Bedrohung für Leib und Leben der Bevölkerung dar.
  • Der verheerendste Eruption des Merapi – so konnten Wissenschaftler heute mit modernster Technik ermitteln – fand vor circa 6.000 Jahren statt. Dabei wurde der Vulkan stark zerstört.
  • Insgesamt 32 der 67 dokumentierten Ausbrüche des Merapi waren begleitet von Glutlawinen – einer gefährliche Mischung aus bis zu 700 Grad Celsius heißen Gasen und losem vulkanischen Material -, die die Vulkanhänge herabrasen und Menschen und Natur in Mitleidenschaft ziehen.
  • Die systematische Überwachung des Merapi begann bereits in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Heute überzieht ein dichtes Mess- und Beobachtungsnetz die Region um den „Feuerberg“.
  • Ziel des Merapi-Projektes, an dem auch deutsche Wissenschaftler entscheidend beteiligt sind, ist es, herauszufinden, wie der Vulkan „funktioniert“ und ein verlässliches Frühwarnsystem für die von den Eruptionen bedrohte Bevölkerung zu installieren. Zurzeit bleiben für Rettungsmaßnahmen nach einem Ausbruch maximal acht Minuten Zeit…
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Stand: 16.08.2001

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Den Glutlawinen auf der Spur
Wie funktioniert der Hochrisiko-Vulkan Merapi?

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Wenn der "Feuerberg" Glutlawinen spuckt
Merapi - ein rastloser Vulkan

Wie die Zinnen eines Märchenschlosses...
Der Merapi - ein Hochrisiko-Vulkan

Auf der Suche nach einem Frühwarnsystem...
Tremor, Gase und Deformationen

GFZ, Geomar & Co
Das Merapi-Projekt und seine Wissenschaftler

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