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Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Umweltgifte stammen aus Abwässern und Abgasen von Industrie und Verkehr, aus landwirtschaftlichen Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern oder aus der Verklappung von Giftmüll.
  • Durch Windzirkulation und Wasserkreislauf werden sie über große Entfernungen transportiert und reichern sich in Natur und Nahrungskette an. Über diesen „Giftkreislauf“ ist der Mensch beträchtlichen Mengen an Schadstoffen ausgesetzt.

    Im Mai 2001 unterzeichneten 100 Staaten im Rahmen der Stockholmer „POP-Konvention“ ein weltweites Verbot von zwölf besonders giftigen und in der Natur schwer abbaubaren Chemikalien. Deutschland hat als einer der ersten Staaten die Konvention im Mai 2002 ratifiziert.

  • Der Mensch kommt im Alltag mit Zehntausenden von Chemikalien in Kontakt. Nicht nur in Nahrungsmitteln sind chemische Zusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe enthalten, auch Kleidung, Kosmetika, Waschmitteln kommen nicht ohne synthetische Zusätze aus.
  • Rund 80.000 Chemikalien sind mittlerweile weltweit in Gebrauch. Jedes Jahr kommen etwa 1.500 Neue hinzu. Von den wenigsten sind die Auswirkungen auf Umwelt und Mensch bekannt. Die Chemische Industrie bringt aber immer noch Produkte mit anerkanntermaßen schädlich wirkenden Substanzen auf den Markt.
  • Neben Umweltgiften und dem Zahnfüllstoff Amalgam machen Umweltmediziner die zunehmende Chemikalisierung aller Lebensbereiche für die steigende Zahl umweltbedingter Erkrankungen verantwortlich. Jeder dritte Deutsche leidet mittlerweile an Allergien.
  • Neben dem Anstieg von Allergien beschäftigt das so genannte „Chemikaliensyndrom“ die Mediziner. Darunter fallen vor allem die „Multiple Chemikalienunverträglichkeit“ (MCS), das „Chronische Müdigkeitssyndrom“ (CFS) und das „Sick-Building-Syndrom“ (SBS).
  • Bei einer MCS-Erkrankung bildet der Betroffene eine generelle Überempfindlichkeit gegen alltäglich vorkommende Chemikalien aus, die bereits in geringsten Konzentrationen zu Reaktionen führen können. Die Symptome äußern sich von Kopfschmerzen und Übelkeit bis zu Schockzuständen mit Atemnot und Nierenversagen.
  • Auch der seit langem umstrittene Zahnfüllstoff Amalgam steht in Verdacht, schwere Gesundheitsstörungen auszulösen. Zu dieser Erkenntnis gelangten eine Reihe von Studien und Gutachten, deren Ergebnisse von vielen Medizinern, Gesundheitsbehörden und den Krankenkassen jedoch nicht anerkannt werden.
  • Der Nachweis eines kausalen Zusammenhangs zwischen den Krankheitssymptomen der Betroffenen und Umweltgiften ist in der Regel schwer zu erbringen. Die gängigen Diagnosemethoden der Schulmedizin liefern in den seltensten Fällen einen körperlichen oder laborchemisch auffälligen Befund. Schulmediziner diagnostizieren daher bei den meisten Betroffenen eine psychische Erkrankung.
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Stand: 21.05.2002

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Umweltgifte
Neue Gefahr für die Gesundheit des Menschen?

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Alles "Ökochonder"?
Immer mehr Umweltkranke

"Die Geister die ich rief"
Der Giftkreislauf

Leckere Pestizid-Paprika
Der jüngste Lebensmittelskandal

Ungesunder Cocktail
Gift aus dem Wasserhahn

Schlechte Luft Zuhause
Das Sick-Building-Syndrom

Verbot des "dreckigen Dutzend"
DDT, PCB & Co

Versagen der EU-Chemikalienpolitik
Tausende gefährliche Chemikalien im Umlauf

Nichts bleibt verschont
Die Chemikalisierung aller Lebensbereiche

Krankmachende Chemie
Männer bald zeugungsunfähig?

Wenn die Chemie nicht mehr stimmt
"Allergisch" aufs Leben

Leben in völliger Isolation
Oft die einzige Rettung

Als Krankheit anerkannt
Bald durftstofffreie Hotels und Restaurants?

Der eingebildete Kranke?
Die Odyssee von Arzt zu Arzt

Glaubenskrieg um einen Zahnfüllstoff
Die Geschichte des Amalgams

Millionen von Amalgamträgern
Quecksilberplomben als Regelversorgung

Der Streit geht weiter...
Die Amalgamdebatte und kein Ende

Spitzenbelastungen beim Legen der Plomben
Dauerhafte Anreicherug in Tierversuchen bewiesen

Die Dosis macht das Gift
Chronische Quecksilbervergiftung

Krankmacher Amalgam
Vielfältige Gesundheitsstörungen

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