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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Begriff Hurrikan bezeichnet die tropischen Wirbelstürme Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik. Je nach geographischem Ursprung wird er auch Taifun (Südost- und Ostasien), Zyklon (Indien) oder Willy-Willy (Australien) genannt.
  • Entstehung und Aussehen dieser Stürme sind weltweit identisch: Die Tiefdruckwirbel bilden sich ausschließlich über großen Meeresflächen mit einer Wassertemperatur von mindestens 27°C. Zusätzlich beeinflusst die Corioliskraft die Entstehung der Wirbelstürme. In der Höhe dürfen außerdem keine starken Windveränderungen (Scherwinde) vorhanden sein.
  • Der „Geburtsort“ der meisten tropischen Wirbelstürme wird auch Kalmengürtel genannt.

    Hurrikans entstehen vorwiegend vor der Nordküste Südamerikas oder vor der westafrikanischen Küste.

  • Der Gesamtdurchmesser eines Hurrikans kann mit seinen Randbereichen bis zu 1.500 Kilometer erreichen. Die Wolkenformationen eines Hurrikans reichen in Höhen von bis zu 20 Kilometern. Die Größe des windstillen Auges – dem Zentrum des Hurrikans – erreicht meistens einen Durchmesser von ungefähr 30 bis 60 Kilometer.

  • Der niedrigste Luftdruck liegt bei etwa 900 hPa im Auge des Hurrikans. Die höchsten Windgeschwindigkeiten (etwa 380 km/h) herrschen in der Wolkenwand, die das Auge umschließen.
  • Ein Hurrikan bewegt sich mit acht bis 80 km/h „Reisegeschwindigkeit“ fort.
  • Erreicht ein Hurrikan Land, schwächt er ab, da seine Energiezufuhr abreißt und die Reibung an Land höher ist, als über dem Meer.
  • Zu den besonders Hurrikan gefährdeten Regionen gehören die tropischen Gewässer und Inseln der Karibik, der Golf von Mexico, Florida und die Südostküste der USA.

  • Die atlantische Hurrikansaison dauert offiziell vom 1. Juni bis 30. November. Der Höhepunkt der Hurrikan-Saison reicht von Mitte August bis Ende September.
  • Extreme Windgeschwindigkeiten, sintflutartige Regenfälle und Sturmfluten bringt der Monstersturm mit sich. Dabei richten Sturmfluten den größten Schaden an.
  • Hurrikans und ihren wahrscheinlichen Zugbahnen werden mit Hilfe von Satellitenbildern, Messflugzeugen („Hurricane hunters“) und Computersimulationen vorhergesagt und rund um die Uhr beobachtet.
  • Klassifiziert werden Hurrikans anhand der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala, die sich in fünf Kategorien unterteilt.
  • Der „teuerste“ Hurrikan ist bis jetzt Andrew (1992), da er mit 30 Milliarden US-Dollar den größten volkswirtschaftlichen Schaden verursacht hat.
  • Statistiken zur Sturmaktivität tropischer Wirbelstürme im Nordatlantik weisen von 1950 bis 2003 eine Zunahme auf. Die Wissenschaftler sind sich aber noch nicht einig, ob der Klimawandel oder ein natürlicher Zyklus Schuld daran ist.
  • Namen werden tropischen Wirbelstürmen vor allem gegeben, um Verwechslungen zu vermeiden, wenn mehrere Stürme zur gleichen Zeit beobachtet werden.
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Stand: 02.07.2004

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Hurrikans
Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind?

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Was ist ein Hurrikan?
Entstehungsfaktoren und Energiequellen der riesigen Wolkenwirbel

Das Unheil nimmt seinen Lauf...
Von Entstehungsgebieten, Zugbahnen und Hurrikan gefährdeten Regionen

Mit voller Wucht voraus...
Auswirkungen und Schäden von Hurrikans

Hurrikans als Wohltäter?
Die Natur weiß sich zu helfen...

"Hurricane hunters": Im Auge des Sturms
Die Vorhersage von Wirbelstürmen

Rette sich wer kann...
Flucht vor dem Wirbelsturm und das große Aufräumen danach

"Unmögliche" Hurrikans
Ausrutscher der Natur oder Zukunftstrend?

In Zukunft mehr?
Klimawandel und Hurrikans

Klassifizierung der Hurrikans
Die Saffir-Simpson- Hurrikan- Skala

Von "Ada" bis "Zet"
Namensgebung bei Hurrikans

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