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Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Ob als List um sich vor potentiellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen oder um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen: Die ausgefeilten „Tricks“ beim Tarnen und Täuschen dienen dazu, andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich selbst einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.
  • Optische Täuschung, Vermeidung von Geräuschen und Duftabsonderungen und besonders angepasste Verhaltensweisen ermöglichen es vielen Tieren in ihrem Lebensraum möglichst wenig aufzufallen.
  • Die Täuschtricks beschränken sich im Tierreich nicht darauf eine Tarnkappe anzulegen, auch das Gegenteil kann hilfreich sein, um potentielle Feinde zu verwirren. Viele giftige oder ungenießbare Lebewesen wie die Marienkäfer oder die Feuersalamander tragen in der Natur zu diesem Zweck besonders auffällig Farben oder Zeichnungen.
  • Von Mimikry spricht man dann, wenn Tiere beispielsweise die Warntrachten von wehrhaften oder giftigen Lebewesen wie Wespen nachahmen.
  • Nicht nur sichtbare Merkmale werden von Tieren imitiert, um sich vor Feinden in Sicherheit zu bringen auch akustische oder chemische Signale unterliegen der Nachahmung. Oft ist es sogar erst eine Kombination von sichtbaren und nichtsichtbaren Imitationen bei einem Nachahmer, die letztlich zur Täuschung von Räubern oder Beutetieren führen.
  • Längst nicht alle Nachahmungen von Tieren durch Farbe, Geruch, Körperform oder Verhalten dienen als Warnsignal und damit dem Schutz des kopierenden Tieres. Die imitierten Eigenschaften können auch bei der Brutpflege oder der Begattung eine wichtige Rolle spielen. Es gibt sogar mimikrybetreibende Lebewesen, die versuchen sich durch ihre „Verwandlung“ Vorteile bei der Beutejagd zu sichern.
  • Nicht nur Tiere verwenden Nachahmungstricks, um ihre wie auch immer gearteten Ziele Ziele zu erreichen, auch Pflanzen sind dazu durchaus in der Lage. Manche Orchideeenarten geben beispielsweise Duftstoffe ab, die denen paarungsbereiter Insektenweibchen sehr stark ähneln. Sie versuchen so Männchen anzulocken, die die Blüte bestäuben oder zumindest ihre Pollen zur Verbreitung zu bringen.
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Stand: 08.12.2001

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Maskenball im Tierreich
Tarnen und Täuschen als Überlebensstrategie

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Gut getarnt, ist halb gewonnen
Tricks zum Überleben

Evolution im Rekordtempo
Industriemelanismus beim Birkenspanner

Tarnkappe Umwelt
Mimese

Eine Sensation im brasilianischen Urwald...
Batessche Mimikry

Ein Plagegeist als Vorbild
Mimikry bei Wespen

Imitieren um zu jagen
Angriffs-Mimikry

Mundraub als Überlebensstrategie
Von Skuas und Kermadecs

Wenn sich Räuber als Putzteufel tarnen
Mimikry bei Putzerfischen

Abschrecken durch Uniformität
Müllersche Mimikry

Das Rätsel um die Korallenschlangen...
Mertensche Mimikry

Von Tintenfischen, Blattläusen und Meisen
Optische, chemische und akustische Mimikry

Wenn Pflanzen Tiere imitieren
Orchideen und ihre Methoden zur Fortpflanzung zu kommen

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