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Das Wichtgste in Kürze

Überblick

  • Für Teleskope gilt die Maxime: Möglichst weit weg von den Einflüssen von Streulicht und atmosphärischen Störungen. Auf der Erde ist dies jedoch kaum möglich, der Weg ins Weltall liegt daher nahe. Den Anfang machte das Weltraumteleskop Hubble, jetzt werden beereits seine Nachfolger geplant und gebaut.
  • Die jetzt kommende Generation von Weltraumteleskopen wird die letzte sein, die monolithisch, also in einem Stück gestartet werden kann. Die Generation danach wird schon solche Ausmaße haben, dass sie Großbaustellen im Weltraum erfordern.
  • Das James Webb Space Telescope (JWST) soll im Jahre 2011 zum Librationspunkt 2 starten. Es hat einen 6,5 Meter durchmessenden Hauptspiegel, der aus 18 sechseckig geformten Segmenten besteht und wird ausschließlich im infraroten Bereich arbeiten.
  • Die Esa-Raumsonde Gaia hat gleich drei Spiegel an Bord und soll 2012 zum Librationspunkt 2 starten. Hauptaufgabe ist die genaue Kartierung von über einer Milliarde Sterne in unserer Milchstraße.
  • LISA, die Laser Interferometer Space Antenna, besteht aus drei identischen Raumsonden in L-Formation. Zusammen bilden sie ein Laser-Interferometer mit fünf Millionen Kilometern Armlänge. Ab 2012 sollen sie Gravitationswellen von superschweren Schwarzen Löchern im gesamten Universum aufspüren.
  • Die Darwin-Mission besteht aus einer Flottille von sechs Weltraumteleskopen, die mit Spiegeln von jeweils 1,5 Metern Durchmesser die nächstgelegenen Sterne nach erdähnlichen Planeten absuchen sollen. Der Start ist für 2015 geplant.
  • SAFIR (Single Aperture Far-Infrared Telescope) soll zwischen 2015 und 2020 das Spitzer-Teleskop ablösen und vom Librationspunkt 2 aus Infrarotbeobachtungen mit der tausendfachen Empfindlichkeit erlauben.
  • Einer der vielversprechendsten Punkte für die Errichtung eines Mondteleskops ist der lunare Südpol. Zur Zeit fehlen jedoch noch exaktes Wissen über die lunare Topographie und mögliche Ressourcen vor Ort. Robotermissionen müssen daher erst noch erkunden.
  • Das International Lunar Observatory, kurz ILO, ist ein automatisches Observatorium für ein großes Wellenspektrum. Es gilt als Testprojekt für die großen lunaren Teleskope der Zukunft.
  • Das Deep Field Infrared Observatory soll in der Nähe des lunaren Südpols errichtet werden. Es nutzt einen Krater als Stütze und besitzt einen Flüssigspiegel.
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Stand: 15.07.2005

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Superteleskope im Weltraum
Der Beginn einer neuen Ära

Überblick
Das Wichtgste in Kürze

Je höher desto besser?
Vorteile und Grenzen von Weltraumteleskopen

Die letzten Monolithen
Die nächste Generation der Weltraumteleskope

Laser, Spiegel und Hochtechnologie
Die nächste Generation, 2. Teil

Der Nachfolger steht bereit
Die nächste Generation, 3. Teil

Die übernächste Generation
Teleskope auf dem Mond

Flüssiger Spiegel am Südpol des Mondes
Das Deep Field Infrared Observatory

In den freien Weltraum…
Die Superteleskope der übernächsten Generation

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