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Das Wichtigste in Kürze

Überblick

Leonardo da Vinci – Ein Leben in Zahlen und Fakten

1452

Im toskanischen Dorf Anchiano, in der Nähe von Vinci, wird Leonardo am 15. April als Sohn des 25jährigen Notars Ser Piero und der 22jährigen Bauernmagd Caterina geboren.

1457

Der Junge zieht zur Familie seines Vaters in Vinci. Obwohl Leonardo ein uneheliches Kind ist, genießt er auch die Zuneigung seines Großvaters und des Onkels und erhält eine gute Erziehung.

1465

Die Familie siedelt nach Florenz um. Der Vater will Leonardos Begabung durch eine Ausbildung beim gefragten Meister Andrea del Verrocchio fördern.

1472-1475

Leonardo wird selbst als Meister der Sankt-Lukas-Gilde eingetragen. Sein Lehrverhältnis ist damit beendet, aber er bleibt in Verrocchios Werkstatt. Leonardo malt den Engel in Verrocchios „Taufe Christi“.

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1476

Gemeinsam mit drei anderen Florentinern wird Leonardo der Sodomie angeklagt. Die Anklage wird kurz darauf fallengelassen.

1481

Leonardo bedrückt die Enge des Florentiner Milieus. Ebenso ist er darüber enttäuscht, nicht unter die vier Künstler berufen worden zu sein, die die Wände der Sixtinischen Kapelle bemalen dürfen.

1482

Leonardo verfasst ein Selbstempfehlungsschreiben, in dem er Ludovico Sforza seine Dienste als Festungsingenieur, Waffentechniker, Architekt, Maler und Bildhauer zur Fertigung des Reiterdenkmals für Francesco Sforza anbietet. Er begibt sich nach Mailand und wird am Hof der Sforza als Ingenieur angestellt.

1490

Leonardo beginnt mit der Arbeit am Sforza-Monument. Das Reiterstandbild in Bronze ist das aufwendigste und undankbarste Projekt in Leonardos Laufbahn. Es wird nie realisiert. Leonardo nimmt den zehnjährigen Salai bei sich auf, der ihn fortan und bis zu seinem Lebensende begleiten soll.

1493

Leonardo zeichnet anatomische Studien, entwirft hydraulische Vorrichtungen für ein Perpetuum mobile und Studien für die Flügel von Flugmaschinen.

1495

Leonardo beginnt im Refektorium des Klosters Santa Maria delle Grazie mit dem „Abendmahl“.

1499

Er verlässt das vom französischen Heer besetzte Mailand.

1502

Leonardo wird von Cesare Borgia zum Militäringenieur seines Heeres ernannt und nimmt am Feldzug in der Romagna teil.

1503

Rückkehr Leonardos nach Florenz. Er ist am Plan Machiavellis beteiligt, den Arno umzuleiten.

Er beginnt mit der „Mona Lisa“.

1506

Studien zur vergleichenden Anatomie. Leonardo zieht im Mai nach Mailand, wohin ihn der französische Gouverneur Charles d’Amboise eingeladen hat, um für Ludwig XII. zu arbeiten.

1509/10

Hydrographische, geologische und anatomische Studien.

1513

Im September geht Leonardo nach Rom zu Papst Leo X.

1517

Leonardo zieht nach Frankreich. Nach einem Schlaganfall leidet er an einer Lähmung der rechten Hand.

1519

Leonardo setzt im April sein Testament auf. Sein Diener Melzi erhält alle Manuskripte, die Werkzeuge und die Werke des Malers. Am 2. Mai stirbt Leonardo da Vinci im Alter von 67 Jahren.

Die Beisetzung Leonardos findet am 12. August in der Klosterkirche St. Florentin in Amboise statt. Während der Religionskriege im 16. Jahrhundert wird das Grab geschändet, so dass Leonardos sterbliche Überreste für immer verloren gehen.

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Stand: 27.01.2005

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Leonardo da Vinci
Genialer Geist im falschen Jahrhundert

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Lehrjahre im Schoße der Renaissance
Eine Jugend in der Toskana

Malend zur Erkenntnis
Aus der Kunst wird Wissenschaft

Eine Frage der Perspektive
Lust und Frust beim „Abendmahl“

„Ein Kanal von der Brust zur Gebärmutter“
Anatomische Studien

„Die Mechanik ist das Paradies der Mathematik“
Von Automobilen, Fahrrädern und Perpetua mobilia

Der Vögel Flug
Leonardos Traum vom Fliegen

„Flüsse haben die Berge zersägt“
Wie Leonardo die Welt sah

Der Fluch des Unvollendeten
Achillesferse eines Genies

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