Überblick - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

Überblick

  • Am 2. Februar 1829 wird Alfred Edmund Brehm in Thüringen geboren.
  • Sein Vater ist Christian Ludwig Brehm, Dorfpfarrer und gleichzeitig anerkannter Ornithologe, der deshalb „Vogelpastor“ genannt wird.
  • Durch den Vater lernt Alfred die Vogeljagd, aber auch die Beobachtung und das Präparieren der Vogelbälger. Gemeinsam mit seinem Vater wird er im Laufe seines Lebens eine Sammlung mit über 9.000 ausgestopften Vögeln anlegen.
  • Als Alfred 18 Jahre alt ist, erhält er die Möglichkeit, auf eine Forschungsreise nach Afrika zu gehen, wofür er sein Architekturstudium abbricht.
  • Aus geplanten 18 Monaten werden fünf Jahre, die Brehm in Afrika verbringt. Die Expeditionen verändern sein Leben. Als er zurückkehrt studiert er zunächst Naturwissenschaften und entschließt sich dann, Tierschriftsteller zu werden.
  • Aus seinem Interesse für die Vögel, das er nie verliert, entsteht sein erstes zoologisches und gleichzeitig populärwissenschaftlich verfasstes Werk „Das Leben der Vögel”
  • Doch Brehm plant noch größeres. Er möchte ein Kompendium über das Leben der Tiere schreiben. – Zwischen 1863 und 1869 erscheint schließlich das „Illustrierte Thierleben. Später wird ihn das Werk als „Brehms Tierleben“ weltweit berühmt machen.
  • Neben seiner Arbeit als Schriftsteller nimmt Brehm gern auch andere Aufträge an. So leitet er von 1863 an drei Jahre lang den Zoo Hamburg. 1867 geht er ans neu gegründete Berliner Aquarium und bestimmt entscheidend seinen Aufbau.
  • Forschungsreisen bestimmen das Leben Alfred Brehms, der als Zoologe lieber Feldforschung betreibt, als im Büro zu sitzen. Er besucht erneut Afrika, fährt mit seinem Bruder nach Spanien, erkundet Lappland, die Lofoten und das Nordkap. Er fährt auf der Donau bis nach Ungarn und Serbien und bereist Sibirien.
  • Durch die Reisen erweitern Brehm seine Erkenntnisse über das Leben der Tiere. Überall, wo er hinkommt, nutzt er die Zeit für Beobachtungen.
  • Seine Veröffentlichungen in Zeitschriften und seine zahlreichen Vorträge finden ein breites Publikum und lösen einen wahren Boom der Tierliteratur aus. Er selbst wird bald als „Tiervater Brehm“ bezeichnet.
  • Trotz des großen Erfolges wird Brehm für seine volkstümliche Herangehensweise an die Zoologie kritisiert, Es mangele ihm an wissenschaftlicher Objektivität.
  • Brehms Lebensabend ist überschattet von Schicksalsschlägen. Seine Frau stirbt bei der Geburt des fünften Kindes. Und während einer Reise nach Nordamerika rafft die Diphterie seinen jüngsten Sohn dahin.
  • Wieder in Deutschland kehrt Brehm in sein Heimatdorf zurück. Am 11. November 1884 stirbt er im Alter von 55 Jahren.
  1. zurück
  2. 1
  3. |
  4. 2
  5. |
  6. 3
  7. |
  8. 4
  9. |
  10. 5
  11. |
  12. 6
  13. |
  14. 7
  15. |
  16. 8
  17. |
  18. 9
  19. |
  20. 10
  21. |
  22. 11
  23. |
  24. 12
  25. |
  26. weiter


Stand: 01.04.2005

Anzeige

In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Alfred Edmund Brehm
Der Vater des Tierlebens

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Zum Weiterlesen
Links und Literatur

Prägung am Blauen Nil
Fünf Jahre Afrika

Lebensziel: Schriftsteller
Die Berufung des Alfred Brehm

Das Leben der Vögel
Fingerübung für das „Tierleben“

Der streitsame Herr Zoodirektor
Brehms Gastspiele in Hamburg und Berlin

Brehms Tierleben
Geschichte eines zoologischen „Longsellers“

Im Galopp durch Sibirien
Über China zur Kara-See

Bauanleitung für kirgisische Jurten
Brehm als Ethnologe

Schicksalsschläge am Lebensende
Brehm, der Familienmensch

Der biedere Tiervater
Brehm aus heutiger Sicht

Diaschauen zum Thema

keine Diaschauen verknüpft

News zum Thema

keine News verknüpft

Dossiers zum Thema

Anzeige
Anzeige