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Tod durch Blitzschlag

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Atemstillstand, Herzkammerflimmern, innere Verbrennungen und Schock – Die tödlichste Waffe des Gewitters ist der Blitz. In Deutschland sterben jährlich etwa zehn Menschen an den Folgen eines Blitzschlags. Weitere hundert Blitzopfer leiden ihr Leben lang an den Spätfolgen des kurzen Augenblicks, als Feuer urplötzlich zur Erde schlug. Die Narbe der Eintritts- bzw. Austrittsstelle des Blitzes ist dabei erstaunlich klein und sieht aus, als hätte jemand eine glühende Zigarette auf der Haut ausgedrückt.

Aber keine Angst: Statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher eine Million im Lotto zu gewinnen, als durch einen Blitz erschlagen zu werden. Trotzdem wird in den Medien immer wieder von Todesfällen durch Blitztreffer berichtet. So von einer Münchener Bergsteigerin, die mit ihrem Begleiter in den amerikanischen Rocky Mountains „in den Seilen hing“, als sie ein plötzlich aufziehendes Frontgewitter überraschte. Als der Blitz einschlug erlitt die Frau nur leichte Verbrennungen, ihr Kletterpartner, der am gleichen Seil hing, war dagegen auf der Stelle tot.

Während ihres Urlaubs auf Korfu im Juli 2003 wurde einer jungen, modebewußten Britin sogar ihr Lippen- und Zungenpiercing fast zum tödlichen Verhängnis. Wie durch ein Wunder überlebte sie den mächtigen Stromschlag eines Blitzes, der sich gerade ihren metallischen Gesichtsschmuck als „Entladepunkt zur Erde“ aussuchte. Um ihr traumatisierendes Erlebnis zu verarbeiten, besucht sie nun regelmäßig eine Selbsthilfegruppe für Opfer von Blitzschäden.

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Stand: 26.08.2003

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Inhalt des Dossiers

Gewitter
Potzblitz und Donnerwetter

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