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Die Stadtgiganten

Urbane Knotenpunkte und Machtzentren der Welt

Skyline © IMSI Masterclips

Mega-Cities – die neuen urbanen Knotenpunkte und Machtzentren der Erde.

Weltweit entstehen immer neue Mega-Cities und das mit einer enormen Geschwindigkeit. Trotz aller Probleme und Horrorvisionen werden in diesen ausufernden Stadtagglomerationen in 30 Jahren Dreiviertel der Weltbevölkerung leben. Grund hierfür ist zumeist die starke Magnetwirkung auf ihr Hinterland. Die ärmere Landbevölkerung wird in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft gleich scharenweise angelockt. Es entstehen Städte mit unvorstellbaren Dimensionen. Aber es entwickelt sich auch eine neue Qualität von Urbanität oder vielleicht sogar eine Art städtischer Bedrohung.

Experten vertreten teilweise die Meinung, dass Riesenstädte, wie Mexiko-City, Sao Paulo oder Kalkutta, die einzige Lebensform sind, um der dortigen Bevölkerung zumindest einen minimalen Lebens- standard und ein wenig Sicherheit zu bieten.

Neben vielen Vorteilen, wie beispielsweise zahlreiche Arbeitsplätze oder gute Shoppingmöglichkeiten, ballen sich hier vor allem auch Probleme, wie Wohnungsnot, Verkehrsbelastung, Luftverschmutzung, Seuchen, veraltete Infrastrukturen und Kriminalität.

Ein weiteres Merkmal ist einerseits die Weltoffenheit der Metropolen, während in den Städten selbst einzelne Bevölkerungsgruppen, die nicht den hohen Ansprüchen entsprechen, einfach ausgegrenzt werden.

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Wie die Zukunft dieser alles verschlingenden Moloche aussieht, ist ungewiss. Damit die riesigen Ballungsräume nicht außer Kontrolle geraten und die Welt vereinahmen, müssen schleunigst Lösungsvorschläge für die massiven Probleme entwickelt werden.

Eines ist klar: Während die vergangenen Jahrhunderte vom Städtebau Europas und Nordamerikas geprägt waren, werden im 21. Jahrhundert die Städte in Fernost und den Entwicklungsländern die vorherrschenden Stadtformen sein.

Doch einige Fragen bleiben offen: Werden manche Städte bald eine Einwohnerzahl von 50 Millionen und mehr Einwohnern haben? Sind diese wie krebsartigen Geschwüre sich ausbreitenden Agglomerationsräume überhaupt regier- und bewohnbar? Gibt es ein Limit für die Größe einer Stadt? Und wieviel Mega-Cities kann die Erde verkraften?

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Stand: 19.05.2001

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Inhalt des Dossiers

Mega-Cities
Fehlentwicklung oder Modell für das 21. Jahrhundert?

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