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Forschung in Europas Unterwasserreich

Kontinentalränder

Dreidimensionale Computersimulation eines unterseeischen Canyons am Kontinentalhang mit Höhenunterschieden von maximal 500 Metern © NOAA Oceanexplorer

Europas größtes Reich liegt unter Wasser verborgen: die Kontinentalränder. Auf über 15.000 Kilometern ziehen sie sich als Übergangszone zwischen Festland und Tiefsee durch den Atlantischen Ozean und die Binnenmeere. Doch obwohl sie nur einige hundert bis tausende Meter unter dem Meeresspiegel liegen, ist von ihnen bislang weniger bekannt als von der Oberfläche des Mondes. Dabei dienen sie nicht nur den meisten Fischen als Kinderstube sondern könnten womöglich auch die Rohstoffprobleme der Zukunft lösen.

Doch was sind Kontinentränder überhaupt und was macht sie nicht nur für die Forschung sondern auch für die Wirtschaft zunehmend interessant? Schlammvulkane, Gaskamine oder Schwarze Raucher sind nur einige der exotischen Lebensräume unter Wasser. Doch trotz ihrer Unbekanntheit sind die Kontinentalränder keineswegs ein vom Menschen unberührter Raum: Schleppnetze reißen auf der Jagd nach Beute den Meeresboden auf und Schadstoffe aus der Luft und den Flüssen belasten den empfindlichen Lebensraum.

Dabei ist die Bedeutung der Kontinentalränder für das Ökosystem Meer oder auch ihr Einfluss auf unser irdisches Klima noch weitgehend ungeklärt. Um daher sprichwörtlich Licht ins Dunkel der Meere zu bringen, startete im April 2005 das europäische Großprojekt „Hotspot Ecosystem Research on the Margins of European Seas“ (HERMES). Erste Forschungsberichte deuten auf überraschend neue Erkenntnisse über die Kontinentalränder hin.

Inhalt:

  1. Überblick
    Das Wichtigste in Kürz
  2. Zum Weiterlesen
    Links und Literatur
  3. Unbekannte Nachbarschaft
    Über das Niemandsland am Meeresboden
  4. Vom Strand bis in die Tiefsee
    Eine Reise zu den Kontinentalabhängen
  5. Von Sedimentfallen und Unterwasserlawinen
    Wie Hangrutschungen die Kontinentränder verändern
  6. „Grand Canyon“ unter Wasser
    Von turbulenten Strömen und Kinderstuben
  7. Kaltwasserkorallen im Nordmeer
    Überlebenskünstler in der Tiefe
  8. Gebirge am Meeresgrund
    Die Geologie der Kontinentalränder
  9. Mal Land, mal Meer
    Meeresspiegel- schwankungen
  10. Rülpsende Schlammvulkane
    Methanhydrat: Lebensquell und Klimakiller
  11. Süßwasser im Ozean
    Kalte Quellen am Meeresgrund

Andreas Heitkamp
Stand: 16.12.2005

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Kontinentalränder
Forschung in Europas Unterwasserreich

Überblick
Das Wichtigste in Kürz

Zum Weiterlesen
Links und Literatur

Unbekannte Nachbarschaft
Über das Niemandsland am Meeresboden

Vom Strand bis in die Tiefsee
Eine Reise zu den Kontinentalabhängen

Von Sedimentfallen und Unterwasserlawinen
Wie Hangrutschungen die Kontinentränder verändern

„Grand Canyon“ unter Wasser
Von turbulenten Strömen und Kinderstuben

Kaltwasserkorallen im Nordmeer
Überlebenskünstler in der Tiefe

Gebirge am Meeresgrund
Die Geologie der Kontinentalränder

Mal Land, mal Meer
Meeresspiegel- schwankungen

Rülpsende Schlammvulkane
Methanhydrat: Lebensquell und Klimakiller

Süßwasser im Ozean
Kalte Quellen am Meeresgrund

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