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Kohlenstoffspeicher Boden

Wie die dünne Haut der Erde globale Stoffkreisläufe und das Klima beeinflusst

Böden sind ein wichtiger Klimafaktor: Sie speichern Kohlenstoff, geben ihn aber auch als CO2 wieder ab. © Lynn Betts / USDA

Die Böden sind der weltgrößte Speicher für Kohlenstoff: Sie enthalten etwa doppelt so viel von diesem Element wie das gesamte Kohlendioxid der Atmosphäre. Gleichzeitig aber ist der Boden auch eine Treibhausgas-Schleuder. Er setzt zehnmal mehr CO2 frei als wir Menschen bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Entsprechend wichtig ist der Boden auch für das Klima – und den Verlauf des Klimawandels.

Was aber beeinflusst diese Balance zwischen Speicherung und Abgabe? Wie wirken sich die Wechselbeziehungen zwischen Vegetation, Klima, Bodenorganismen und Bodeneigenschaften auf die Kohlenstoffspeicherung aus? Und wie sensibel reagieren die Kohlenstoffflüsse im Boden auf den Klimawandel oder auf eine veränderte Landnutzung? Genau das untersuchen Forscher am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena.

Inhalt:

  1. Organisches rein und CO2 raus
    Was passiert mit dem Kohlenstoff im Boden?
  2. Der Weg der Isotope
    Markierung zeigt den Beitrag der Pflanzen am Bodenkohlenstoff
  3. Atombombentests verraten Kohlenstoffalter
    14C-Messung als Hilfsmittel der Bodenforscher
  4. Fatale Rückkopplung
    Klimawandel heizt Böden ein und verstärkt die Freisetzug von CO2
  5. Vom Wald zum Acker
    Bedeutung der Landnutzung für den Kohlenstoff im Boden

Marion Schrumpf. Susan Trumbore / Max-Planck-Institut für Biogeochemie
Stand: 29.06.2012

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Inhalt des Dossiers

Kohlenstoffspeicher Boden
Wie die dünne Haut der Erde globale Stoffkreisläufe und das Klima beeinflusst

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