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Noch Zufall oder schon Klimawandel?

Wie die Attribution von Wetterextremen funktioniert

Temperaturen
Im Juli 2022 gab es in vielen Teilen der Welt extreme Hitzewellen mit Rekordtemperaturen. © NASA Earth Observatory

Ob extreme Hitze, Starkregen oder anhaltende Trockenheit: In letzter Zeit scheinen Wetterextreme immer häufiger zu werden. Doch sind solche Extremereignisse schon Symptome des Klimawandels oder doch nur Teil der natürlichen Wetterschwankungen? Genau diese Frage untersucht die Attributionsforschung. Ihre Methoden erlauben es inzwischen, den Anteil des Klimawandels an einem Extremwetter-Ereignis zu bestimmen.

Hat der Klimawandel Schuld an den Überschwemmungen im Ahrtal im Sommer 2021? Oder an den extremen Waldbränden in Australien vor einigen Jahren? Und was ist mit den Hitzewellen der letzten Sommer? Auf den ersten Blick scheint es unmöglich, solche Einzelereignisse eindeutig natürlichen oder anthropogenen Treibern zuzuschreiben. Doch Klimaforscher haben Methoden entwickelt, mit denen sie einschätzen können, ob und welchen Anteil die globale Erwärmung an solchen Ereignissen hat. Aber wie funktioniert dies? Und was sind die Voraussetzungen?

Inhalt:

  1. Signal und Rauschen
    Was Wetterextreme prägt
  2. Der Blick zurück
    Meteorologische Zeitreihen und die Ereignis-Definition
  3. Die Modellierung
    Ist der Klimawandel schuld?
  4. Auf das Extrem kommt es an
    Warum Hitze einfacher zuzuschreiben ist als Feuer oder Dürre
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Inhalt des Dossiers

Noch Zufall oder schon Klimawandel?
Wie die Attribution von Wetterextremen funktioniert

Signal und Rauschen
Was Wetterextreme prägt

Der Blick zurück
Meteorologische Zeitreihen und die Ereignis-Definition

Die Modellierung
Ist der Klimawandel schuld?

Auf das Extrem kommt es an
Warum Hitze einfacher zuzuschreiben ist als Feuer oder Dürre

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